Endlich mal zum Schluss kommen

So! Das wird jetzt der letzte Beitrag zu „The evolution of me“. Also nicht der letzte Beitrag über Sport aber der letzte über meinen Werdegang. Ganz schön egozentrisch, sowas tatsächlich auf 4 Posts auszudehnen. Aber es war im Idealfall auch etwas unterhaltsam.

DIeser Beitrag wird jetzt etwas kürzer. Hoffe ich jedenfalls. Eigentlich gibt es auch nicht mehr sooo viel zu erzählen. Ich habe mich dann im Fitnessstudio meiner Universität angemeldet. Davon gibt es mehrere. Und es kostet nur 40€ pro Halbjahr. Was will man mehr. Da laufen auch viele Trainer herum, die echt was davon verstehen.

Und dann habe ich aber immernoch nicht mit Kraftsport angefangen. Zunächst einmal habe ich KERNWERK genutzt. Die App fand ich dann gut. Trainings die, je nachdem was man so einstellt, das Training anpassen. Vom Gewicht her. Von den Wiederholungszahlen her. Jeden Tag ein neues Worjout. Und es kostet ab 5€/ Monat. Das ist der Mindestbetrag – ansonsten sucht man sich aus wieviel man zahlen will. Auch ein neues Konzept. Und je länger man die App nutzt, desto mehr passt sich das Training einem an. Also je nachdem was man so an Leistung erbringen kann. Man hat auch mal mit Langhanteln zu tun, aber hauptsächlich eigenes Körpergewicht und Kettlebells werden genutzt. Ich promote die nicht, keine Angst. Aber ich fand die eine Weile echt recht gut. Der Nachteil bei KERNWERK ist derselbe wie bei jeder Sport-App. Keiner schaut einem zu ob man das auch richtig macht. Gut, im Fitti schaut schon der ein oder andere Trainer mal hin. Aber nicht wenn man nur so Bodenübungen auf der Matte macht. Und da war immernoch mein Wunsch Kraftsport zu machen. Ich habe mich immer schon riesig auf KERNWERK-Workouts gefreut, in denen Langhanteln vorkamen. Da habe ich mich immer gefühlt wie eine von den Großen.

So habe ich mir aber auch nach und nach gewisse Übungen angeeignet wie Deadlifts (Kreuzheben) und Squats (Kniebeuge mit Gewicht). Das war ein guter Grundstock.

Irgendwann hat mir ein Trainer von Powerbuilding erzählt. Ich solle das mal googeln. Hab ich. Und seitdem mache ich das. Man findet leider nicht solche Massen im Internet dazu. Aber ein paar Trainingspläne und Anleitungen gibt es schon.

Was ist Powerbuilding?

Powerbuilding ist eine Mischung aus Powerlifting und Bodybuilding.

Ich finde das super. Man ist danach aber vollkommen tot. KERNWERK hat zwar einen Teil für Kraftsport. Aber die Anfänger-Workouts haben sich mir manchmal einfach nicht ganz erschlossen. Also warum man gerade diese Übungskobination machen soll. Also: Abo gekündigt, neuen Trainigsplan gekriegt und jetzt ordentlich am sporteln.

Gewichtsmäßig (also die Scheiben auf den Hanteln) geht es dadurch ehrlich gesagt erstmal bergab. Denn wie sich herausgestellt hat habe ich in China alles falsch beigebracht bekommen. Und auch sonst gilt: richtige Haltung, richtige Bewegungsausführung – und schon ist die Übung schwerer. Also Gewicht runter – Muskelermüdung rauf. Es ist Hammer! Dabei bleibe ich jetzt bis auf Weiteres.


P.S. Dort guckt keiner komisch wenn man als Frau Kraftsport machen will. Im Gegenteil man wird unterstützt. Und deshalb weiß ich auch, dass die anderen Fittis das nicht wollten. Weil ich jetzt nämlich weiß, wie sich Unterstützung anfühlt.

Apps, Apps, Apps!

Ich bin ohne Internet aufgewachsen. Ich gehöre genau zu der Generation die mitbekommen hat wie langsam die ersten Handies auf den Markt kamen. Nicht diese Telefonzellen, die man damals Mobiltelefon nannte. Die nicht. Ich meine die handy Handys. Die handlichen kleinen Dinger, die in jede Tasche passen.
Das waren noch Zeiten als man auf dem Nokia 3210 ‚Snake‘ spielte. Würde man heute so ein Teil ausgraben hätte es vermutlich noch 2 Striche Akku.

Ich selbst habe mit 18 mein erstes Handy gekriegt. Heute fast undenkbar. Natürlich konnten die Teile fast nix mit ihren monochromen Bildschirmen. Man musste noch SMS tippen, die pro Nachricht auch noch Geld kosteten. Heute genauso undenkbar.

Gegen ein Smartphone habe ich mich lange gewehrt, musste aber schlussendlich einsehen, dass man ohne Smartphone praktisch nicht studieren kann. Da wird mal ein Raum geändert den man online nachschauen muss – und zwar JETZT!

Nachdem ich dann eines hatte, (mit 28!) war ich davon gar nicht mehr wegzukriegen.
Und inzwischen bin ich ein Suchti. Ich komme ohne mein Handy gar nicht mehr klar.
Und das führt mich zum eigentlichen Inhalt dieses Beitrags.
Apps!

Es ist einfach unglaublich, was man mit Apps alles anstellen kann. Inzwischen tracke ich mein ganzes Leben und finde es gar nicht gruselig. Nein, ich finde es toll. Es strukturiert meinen Tag.
Ich habe eine App zur Gewohnheitsbildung. Tolle Sache! Wenn man etwas Positives will, dann macht man es sich zur Gewohnheit. Dafür gibt es Apps. Viele Apps. Ich nutze Habit Bull.
Dort stehen dann Dinge wie:

  • Keinen Alkohol trinken
  • Kraftsport
  • 1x/Tag frisches Obst
  • Meditation
  • Etwas Neues lernen
  • Zum Spaß lesen
  • usw. usf.

 photo whatsapp-2035059_1920_zpskqm3o4tj.jpgUnd jeden Tag gibt es mir ein tolles Gefühl, die verschiedenen Punkte die verschieden oft, aber regelmäßig dran sind, abzuhaken.
Aber das reicht nicht. Oh nein, meine Freunde!

Wie mache ich Sport?
Na, mit KERNWERK. Tolle App!
Wie bleibe ich Alkohol fern?
Na, mit Sober Time.
Wie meditiere ich?
Na, mit Serenity.
Wie lerne ich etwas Neues?
Wenn es sich mal nicht im Real Life ergibt, dann mit Podbean. Dann lerne ich eben mit Podcasts.
Wie lerne ich für mein Examen?
Na, mit Clockwork Tomato und dem Productivity Challenge Timer.
Wie bleibe ich vom Handy fern?
Mit OFFTIME.
Ich habe eine App auf meinem Handy um nicht immer am Handy zu sein. Muss ich mehr sagen?

Klar doch. Ob Kochen, ob Selbstliebe. Für alles gibt es eine App. Ich lasse von einer App meine Schlafqualität messen und aufnehmen wenn ich im Schlaf spreche.
Da ich sehr spät mit dem ganzen Handykram angefangen habe, hat mich das ganze umso schlimmer erwischt.
 photo 13982dcc8983536a452b1455205f5757_zpso5ikbsuj.jpgDie oben genannten Apps sind nur die Spitze des Eisbergs. Ich habe insgesamt 30 Fitness-Apps. 30! In Worten: Dreißig! Ich habe sie eben erzählt und war selbst erstaunt. Ich brauchte halt eine Weile ehe ich die Richtige für mich gefunden habe.
Bei meinen Yoga-Apps will ich gar nicht erst anfangen. Das macht mir aber irgendwie auch Freude. Weil diese Apps, auf die eine oder andere Art, alle dazu da sind Fortschritte zu messen. Und es ist immer schön, seine Fortschritte zu sehen. Außerdem verleiht es meinem Tag Struktur. Kein Rumhetzen und am Ende des Tages immer noch das Gefühl haben alles angefangen aber nix geschafft zu haben. Es ist ein: „Da schau her! Das habe ich heute geschafft.“ Selbst meine Einkaufsliste steuere ich über eine App.

Vielleicht schreibe ich sogar einmal über die ein oder andere App die ich für wirklich empfehlenswert halte.

Von meinem Echo-Dot und wie ich mich mein kleines WG-Zimmer nach und nach smart mache will ich hier gar nicht anfangen. So wurde aus einem absoluten Smart-Noop eine App-Besessene. Das hätte es zu Nokia-Zeiten nicht gegeben.