Surfin‘

Ladies and Gentleman: Die Entstehung eines Surfboards.
Puh zum Glück bin ich damit um das No Go „Wer schon immer einmal wissen wollte wie das und das funktioniert der sollte jetzt gut aufpassen“ herumgekommen.

Wefi Surfboards from mark wyatt on Vimeo.

„Der Tropische Regenwald – Die Ökobiologie des artenreichsten Naturraums der Erde“ von Josef H. Reichholf

Zuerst veröffentlicht am 25.08.2011 um 21:45

Lauter Originale

Und um zu beweisen wie „ernst“ es mir mit der Ökologie ist, stelle ich biologisch nicht abbaubare Neuware vor.

The Fratellis –> „Costello Music“

 

 

Adele –> „21“

Und dann noch das Original von „Shining“. Mein Kiwi kannte nämlich den Kubrick noch nicht und wollte sich doch tatsächlich die neuere Version (TV-Version) von 2000 anschauen – ganz ohne Jack Nicholson. Das konnte ich natürlich nicht zulassen.
Er fand den Film übrigens gut geschauspielert, aber lahm und gar nicht gruselig. Der Banause…..

Zuerst veröffentlicht am 11.07.2011 um 13:36

Besserwisser – das Quiz für Besserquizzer

Ein kleines Quiz zu vorgerückter Stunde. Wikipedia, und Google und andere Internet-Quellen sind nicht erlaubt. Bücher, Musik und andere Arten Informationen zu transportieren sind es.

Was haben folgende Personen gemein:

  • Neil Young
  • Patti Labelle
  • Andrew Lloyd Webber
  • Syd Barrett
  • Fleetwood Mac
  • Nick Jonas
  • B.B. King (dem man es ansah)
  • Miles Davis
  • Johnny Cash
  • Tommy Lee
  • Elvis (dem man es ebenfalls ansah)
  • Meatloaf (ihm auch)

Nein, es ist nicht die Tatsache dass alle diese Personen Musiker sind. Denn die Liste geht weiter:

  • Brittany Murphy
  • Halle Berry
  • Spencer Tracy
  • Elizabeth Taylor
  • George Lucas
  • Sharon Stone

Außerdem gehören zu dieser Liste:

  • Larry King
  • Thomas Edison
  • Paul Cezanne
  • Ernest Hemingway
  • Mario Puzo
  • H.G. Wells
  • Nikita Cruschtschow
  • Michail Gorbatschow
  • Evel Knievel

    Wer da drauf kommt ohne es im Internet nachschlagen zu müssen hat es aller Wahrscheinlichkeit nach selbst.

    Die Antwort steht hier:

    Alle oben stehenden Berühmtheiten und Künstler sind oder waren Diabetiker.

    „Die verbödete Republik“ von Thomas Wieczorek
    Zuerst veröffentlicht am 02.03.2011 um 20:44

Der Geist in der Schale

Major Matoko KusanagiWer Animes mag und mal nach einer wirklich interessanten Serie Ausschau hält, der sollte sich die erste Staffel von „Ghost in the Shell“ mal antun. Der Fall des lachenden Mannes der dort über die ganze Staffel hinweg behandelt wird ist wirklich sehr interessant und geheimnnisvoll.
Auch wenn die Auflösung mir persönlich nicht gefiel.

Ganz abgesehen davon war GITS einer der Vorreiter der Mangakultur und die starke Frau die dort alle im Griff hat (nicht nur im Hintergrund sondern tatsächlich auch auf Hierarchieebene)gefällt mir natürlich auch supergut.
Ich wollte sogar mal die Haare so tragen wie Major Matoko Kusanagi. Leider versteht nie ein Friseur was ich meine selbst wenn ich Bilder dabei habe. Die begreifen nicht dass die Stufe zwischen hinten kurz und vorne lang relativ scharf sein soll.

Oh Gott, jetzt wo ich den Titel dieses Eintrages ereinschreibe kommt mir das so seltsam bekannt vor. Habe ich schonmal hierüber geschrieben? Keine Ahnung. Kann aber nicht schaden, schließlich lernt der Mensch durch Wiederholungen.

„Der Fotograf des Unsichtbaren“ von Autorenkollektiv

© http://www.takotech.net

Zuerst veröffentlicht am 26.08.2010 um 09:16

Lena Meyer-Landrut und Very very shit

Mein Kiwi hat beschlossen die VVS (das steht für very very shit wie ihr wisst) mit Briefen und Emails zu bombardieren bis sie nicht mehr anders können als uns das Geld dass wir auslegen mussten zurückzuerstatten. Dummerweise waren wir so unklug vom Taxifahrer keine Quittung zu verlangen.
Ich bin gespannt was da herauskommt.

Überhaupt hat mein Kiwi der „Great Nation of Germany“ den Krieg erklärt. Er will mit kleinen Aktionen gegen Ausländerfeindlichkeit, Ignoranz, und Bürokratie vorgehen. Ich finde das süß und werde evtl. berichten.
Die Ideen für seine Aktionen sind nämlich echt originell und witzig.

Grund meines Eintrages ist aber eigentlich ein anderer.
Ich mag Lena nicht.
Ich muss in den letzten Tagen so viel von ihr lesen dass es mir zum Hals raushängt. Sie wird vermutlich die am meisten überbewertete Person dieses Jahres werden obwohl es natürlich immer Platz nach oben gibt und das Jahr noch nicht zu Ende ist.

Ihr Image besagt dass sie eine originelle clevere junge Frau ist, die absolut keinerlei Erfahrung auf einer Bühne hat. Das Mädchen von nebenan dem man zeigen musste wie man ein Mikro hält.
Als dann in der Zeitung stand dass Lena Meyer-Landrut mit einem Freund bereits vor Jahren ein Gesangsduo gegründet hat und sie Sachen auf Kasette aufgenommen haben (auch wenn sie nie einen öffentlichen Auftritt hatten und dass sie Teil einer Showtanzgruppe war (die garantiert öffentliche Auftritte hatte) ist jetzt nicht direkt schlimm. Es zeigt hat dass sie Hobbys hat. Aber als dann noch in den Zeitungen stand dass sie schon mehrere Komparsenrollen im TV hatte, allen voran der Nacktauftritt letztes Jahr, dann machte das auf mich schon den Eindruck als wollte hier jemand auf Biegen und Brechen, und egal auf welchem Wege ins Showgeschäft und damit ins Rampenlicht. Das hat sie geschafft. Abe rich sage hier und heute: Die wird eine Eintagsfliegen. Ihr werdet es sehen. Auch ihr Ruhm basiert nur auf einer Catsingshow. Sicherlich eine Castingshow die ernster genommen wird, aber doch nur eine Castingshow. Wo ist der Unterschied zu DSDS? Suchen die nicht dasselbe? Einen Popstar. Die Jury ist halt hochkarätiger.

Lena Meyer-Landrut wird ernst genommen weil sie nicht über Privates spricht. Sehr löblich wirklich. Aber wenn ich mir vorstelle ich wäre Journalistin, ich wüsste partout nicht was ich sie fragen sollte. Zu ihrem Privatleben beantwortet sie keine Fragen, und da sie ja (unter uns gesprochen) ja nur eine Interpretin (die Songs runtersingt), und keine Künstlerin ist, die ihre Songs komplett selber schreibt oder ein Instrument spielt, kann man sie nicht mal nach der Bedeutung dieser oder jener Textzeile befragen oder warum die dieses oder jenes so arrangiert hat. So ernst nimmt man sie dann doch nicht dass man Lena Meyer-Lanrut das Songschreiben in die Hand geben würde. Deswegen gibt es auch nur Interviews mit entweder dummen oder aber belanglosen Standardfragen.

Der Authentizität wegen sagt man natürlich sie habe am Album „mitgearbeitet“. Das bedeutet aber nur dass sie eine Auswahl von Songs hatte und sie durfte wählen welchen sie auf dem Album haben will. Oder sie hateinen oder zwei Reime beigesteuert.

Aber das wird nicht mehr lange so gehen. Spätestens wenn Lena Meyer-Landrut ein neues Image braucht ist sie weg vom Fenster. Sie kann ja nach jahrelanger Bühnenpräsens wohl kaum mehr die unerfahrene Naive spielen. So, das brannte mir unter den Nägeln. Manchmal sind Blogs doch zu etwas gut.

Aber um auch etwas Gutes zu sagen: Am Anfang war ich schon auch fasziniert von Lena Meyer-Landrut. Ihre Songauswahl in der Castingshow war gut und nicht allzu chartslastig. Das ist sehr löblich gewesen. Und ihr erster dort gesungener Song hat mich im Vergleich zum Original sogar richtig geflasht. Und ich habe Leny Meyer-Lanruts Album genau deswegen gekauft. Das ist allerdings wirklich enttäuschend. Meiner Meinung nach sogar für Fans.

„Alles, was wir geben mussten“ von Kazuo Ishiguro

©www.wikipedia.de

Zuerst veröffentlicht am 03.06.2010 um 18:00

Dummheit wird Kult

Ich erwarte nicht dass es irgendjemanden interessiert was ich über Marcel Reich-Ranickis Auftritt beim Deutschen Fernsehpreis denke, und über das was er dort so erzählt hat, aber ich tu es trotzdem.

Hier erst einmal der Auftritt selbst:

Das Atze Schröder und Co. nicht das sind was sich Reich-Ranicki unter gutem Fernsehen vorstellt, war für mich jetzt nicht wirklich überraschend. Aber das er das nutzt um sich wieder in die beste Sendezeit zu katapultieren fand ich unverschämt.

Bastian Pastewka hat dazu einen Gastbeitrag im Internet-Fernsehlexikon verfasst, der die Sache aus Sicht eines Augenzeugen darlegt. Und ähnlich sehe ich es eigentlich auch.

Hier ist der Link zum Pastewka-Eintrag.

Man muss sich doch immer vor Augen führen, dass auch der große Literaturpapst Reich-Ranicki vom Fernsehen lebt. Wie kam er denn zu Ruhm und Ehre? Durch Streitbarkeit. Eine Methode die auch dieses Mal wieder gut funktioniert hat, und kein Deut besser ist als primitiver Humor und voyeuristische Attacken auf den 0815-Bürger.

Wie dem auch sei…durch seinen fast populistischen Auftritt hat er sich wieder ins Mediengeschehen katapultiert, nachdem er mit einem Lebenswerk-Ehrenpreis schon fast verabschiedet worden wäre. Ich benutze das Wort populistisch ganz im eigentlichen Sinne. Denn populus bedeutet Volk, und in genau diese Kerbe schlägt er auch.
Es ist doch schon lange bekannt, wie niveaulos das Fernsehprogramm der Privatsender ist, und dass die Öffentlich-Rechtlichen ihnen nachfolgen.
Jaja, dieser Reich-Ranicki, der sagt jetzt was alle denken – wird es heißen.

Dieser Aufreg-Eintrag wird sehr lang und nur wen das Thema (Bildung und Fernsehen) interessiert sollte in Erwägung ziehen auf ‚Weiterlesen‘ zu klicken.

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Wir alle wissen, dass das Fernsehprogramm nicht zufällig zusammengwürfelt ist. Ich weiß auch nicht ob sich die Programmchefs der verschiedenen Sender ihr eigenes Programm anschauen würden. Ich bezweifle es.
Aber wer schaut denn morgens die ganzen Talkshows mit ständig wechselnden Moderatoren und stetig gleichbleibenden Themen? Die HartzIV-Empfängerin die bügelnd vorm Fernseher steht nachdem sie ihre 7 Kinder in Kindergarten und Schule abgeladen hat. Und ihr gefällt das. Deshalb wird es gezeigt. Alle anderen müssen zur Arbeit und haben gar keine Zeit sich das anzutun. Unterbrochen werden Bärbel Schäfer, Ricky, Franklin, Oli Geißen und Co. (Tut mir leid dass ich keine aktuellen Trash-Shows benennen kann) von Pseudo-Nachrichten wie Punkt 6, die dem Zuschauer das Gefühl vermitteln sollen, wichtige Nachrichten aus aller Welt zu erhalten und informiert zu sein. Das taff und Co. nicht annähernd das Niveau der Tagesschau erreichen können fällt dabei gar nicht weiter auf.

Nachdem der Taff-Klatsch also vorbei ist, wird direkt rübergezappt zu Gerichtsshows. Diese billigen Reality-TV-Verschnitte, die gar keine sind, liefen früher bis ca. 13.00 falls sich wer erinnert. Heute laufen sie bis 17.00 und büßen immer mehr Niveau ein.
Erinnert sich noch jemand an Barbara Salesch? Früher hat die mal echte Fälle verhandelt. Weiß das noch jemand?
Erinnert sich noch jemand an Regina Zindler? Auch ein Opfer der schnellen Unterhaltung. Ich könnte wetten nur noch 1% der Deutschen könnten wiedergeben für was diese Frau traurige Berühmtheit erlangte. Denn auch ihre Karriere fing bei Barbara Salesch mit „Maschendrahtzaun“ und „Knallerbsenstrauch“ an. Ich habe Barabara Salesch übrigens mal in Köln getroffen. Mein Psychologiekurs war das Publikum bei 2 Fällen. Danach hat sie sich mit uns unterhalten und erzählt dass ihre Kollegen vom echten Gericht sie belächeln. Wundert das Jemanden?

Und wenn wir uns dem Inhalt dieser Sednungen zuwenden finden wir nichts was der Realität auch nur annähernd entspräche. Eine Frau mit blonden Haaren und Unschuldsmiene auf der Anklagebank. Sie trägt ein helles Blumenkleid und beteuert unter Tränen ihre Unschuld, und im strengen Gegensatz dazu, der Zeuge der als Fiesling vor Gericht agiert, und mit bösen Worten, dunklem Outfit und machohaftem Gehabe auch den letzten Zweifel ausräumt. Auf das auch der dümmste Prolet dieses Landes erkennt das die Angeklagte unschuldig und der Zeuge der wahre Übeltäter ist. Ganz klar erkennbar wer gut und wer böse ist an Outfit, und Gehabe vor Gericht. Wie in der Realität?

Aber habe ich hier was Neues erzählt? Nein! Wir walle wissen wie verkommen und primitiv die deutsche Fernsehlandschaft ist…bla.

Und dabei bleibt es nicht. Wie schon Gottschalk zur Verleihung des deutschen Fernsehpreises erwähnte: die Kinder lesen nicht mehr genug, und haben kein Benimm mehr.
Ich weiß genau was das für eine Sendung wird, die Marcel Reich-Ranicki angeboten wird. Es wird ein Rundumschlag über die verkommene Gesellschaft.
Ich kann es nicht mehr hören.

Ich lese zur Zeit ein Buch. (Ich sollte die Worte: „Ich lese“ dick unterstreichen.) Ich werde nicht schreiben wie es heißt. Denn das Konsumieren dieses Druckerzeugnisses lässt den IQ des Lesers um gefühlte 20 Punkte schrumpfen.
Es geht um die Bildungspolitik, so wird es zumindest versprochen. Tatsächlich ist das Buch wenig sachlich und man kommt sich vor wie bei „Börse im Ersten“. Wer dieses Tagesschau-Add-on kennt, weiß dass vor und nach der Verlesung des DAX-Wertes nur mit schlauen Sprüchen und Sprichwörtern um sich werfen. So ist auch dieses Buch gestrickt.

Passagen wie:
„Wollen die Lehrer zu viel von ihren Schülern – oder unterfordern sie die Kinder?“
Eines steht zumindest fest: Die geistigen Fähigkeiten der Generation Doof schrumpfen immer weiter auf Bröckchengröße!“

Das ist nur eines von vielen Beispielen.
Wievielen Lesern dieses Buches wohl auffällt, dass die Frage die die Autoren selbst aufgeworfen haben, (was sie nicht hätten tun müssen wenn sie die Antwort nicht parat haben. Es ist ja deren Buch.) keine Antwort findet. Der Bröckchenspruch beantwortet die Frage jedenfalls nicht.

Schlußendlich wird nicht nur die Bildungspolitik auf so „sachlich-kompetente“ Weise kritisiert. Es handelt sich bei dem Buch ebefalls um einen Rundumschlag. Es ist ja nicht nur die Bildung…*heul*….

  • Die Kinder von heute sind ja alle so übergwichtig….*jammer*
  • Und die interessieren sich für nichts…..*quäk*
  • Und die hocken nur vorm Computer…*zeter*
  • Und die geben so viel Geld für Handyrechnung und Klingeltöne aus…*seier*
  • Und überhaupt kriegen die viel zu viel Taschengeld….

    und nun die Lustigste Stelle im Buch:

  • Die jammern immer nur.

Überflüssig zu erwähnen dass sich das Autorenteam selbst zr Generation Doof zählt.
Ganz provokativ fragen die dann Sachen wie:
Wer weiß schon heute noch wer der erste Bundespräsident von Dtl. war und wie der amtierende Verteidigungsminister heißt? Und wie Gesetze erlassen werden?

Sorry aber ich dachte nur: – Theodor Heuss – Franz Josef Jung – und die Gesetzgebung schenk ich mir hier mal. Auf jeden Fall weiß ich Bescheid. Ich habe Feldversuche bei Freunden und bei Fremden (ja wirklich!) gemacht. Die wussten das fast alle.

Die Generation Doof, ist keine Generation! Sie ist eine Bevölkerungsgruppe in Deutschland, ich würde fast sagen eine Minderheit, für die das oben ausgezeichnete Fernsehprogramm in den Morgenstunden läuft, und die das Gefühl braucht dass es ganz normal ist so doof zu sein. Das hat mit MEINEM Leben nichts zu tun. Und deswegen auch, so habe ich festgetsellt, fand ich den Beitrag von Reich-Ranicki zum Fernsehpreis so befremdlich. Ich habe mich nicht angesprochen gefühlt.

© Die für diesen Beitrag verwendeten Fotos, gehören NICHT mir! Google war’s. Der hat die mir gegeben.

Eine Liebeserklärung an Russell Brand

Ich bin verliebt! Nun ja, nicht ganz. Aber ich bin begeistert. Tun wir so als wär das die Vorstufe von Liebe, so wie Neugier die Vorstufe der Nächstenliebe ist.

Mein Objekt der Begierde heißt Russell Brand. Denkt jetzt nicht falsch von mir. Es ist nicht sein gutes Aussehen und sein Ruhm. Ich bin nämlich kein normales Groupie.
Nein, den Typen KÖNNTE man getrost auch ausblenden, und mir nur seine Stimme vorspielen. Er hat eine so euphorische und wohltemperierte Stimme.

Meine Leser sind allesamt intelligente wahnsinnig aufmerksame Menschen (und schön obendrein). Deshalb ist euch sicher nicht entgangen, dass das Wort könnte in Großbuchstaben dasteht. Das hat einen einfachen Grund.
Sollte man mir wirklich nur seine Stimme vorspielen, was durchaus sein kann im Rahmen eines……naja….wenn das eben passiert, würde mir ja sein zauberhaftes Lächeln entgehen. Dabei las ich erst kürzlich dass er auf Fotos nie lächelt weil er seine Zähne nicht mag.

Hier mal eines dieser hyperaktiven Interviews:

Wenn ihr jetzt fragt warum ich so eine Art „Star“-tum hier propagiere antworte ich euch Folgendes:
Seien wir ehrlich! Russell Brand wird in keiner „Das waren die Jahre 2000-2010“-Show vorkommen und seine Shows werden in 20 Jahren nicht auf RTL gesendet. Was ich sagen will ist einfach, dass er nicht populär genug ist um sich an ihn zu erinnern (in Deutschland). Aber sein Lächeln und seine Stimme machen mich immer etwas fröhlicher.
Auch wenn sein Humor in Amerika oft als geschmacklos gilt, weil er zum Beispil die Jonas Brothers ob ihrer Keuschheitsringe verlacht – ich finde den Typen saukomisch. Und das habe ich bisher nur über wenige sagen können.
Leider ist das Video mit Conan O’Brien nicht mehr abrufbar. Da waren sie wirklich kongenial. Der erste Satz: „Your Shirt is so….open.

Ich würde zu gerne wissen wie er riecht. Und ich finde seine Anziehsachen schön. Aber das ist ja wandelbar, und sagt nicht über den Charakter eines Menschen…bla….

*flüster* Russell, call me. The numer is 555-762391.

Memo an mich selbst: Klären was „flamboyant“ bedeutet.

Nachtrag:
Es bedeutet grell, flamboyant, extravagant, farbenprächtig

Also extravagant stimmt. Flamboyant – man kann ein Wort nicht mit demselben Wort erklären liebes dict.cc-Wörterbuch.
Da er ausschließlich schwarz trägt ist grell und farbenprächtig wohl eher weniger treffend.

Falsche Darstellungen und neuartige Serien

Ich versprach einmal über die Tabubrüche und Revolutionen in Kinderserien zu schreiben. Und obwohl ich sonst nie wirklich über das schreibe, worüber ich verspreche zu schreiben, will ich hier eine Ausnahme machen.
Das Thema liegt mir halt einfach am Herzen.

Ach ja und fühlt euch gewarnt. Dies ist ein kleiner Nerd-Eintrag. A gut, ein ziemlich langer…..

Ich hatte das Glück das sich der größte Teil meiner Kindheit in den 90er Jahren abspielte, so dass ich in den Genuss ganz bestimmter TV-Ereignisse kam. Natürlich will ich auch den heutigen Kinderserien zugestehen revolutionäres Potenzial zu haben. Allerdings kann ich das nicht erkennen.
Das sind billige Kopien von allem was früher schon einmal war – nur eben brutaler. Mit anderen Worten: Wo sind die guten Kinderserien?
Vor allem Animes haben Tabus gebrochen. Wie? Sie haben die Tabus überhaupt erst aufgezeigt die in unserer westlichen Welt die Gesellschaft beeinflussen. Durch Zensur, vor allem in den USA, aber auch in Deutschland wurde versucht verschiedene Sachverhalte zu kaschieren.
Oft geschah das unter dem Deckmantel der Pädagogik. Man könne das Kindern nicht zumuten, geschweige denn dass sie es verstünden. Das waren häufig vorgeschobene Gründe.

Kommen wir zum Beispiel zu „Sailor Moon“. Oder nein, wir kommen später zu Sailor Moon. Wenden wir uns erst einmal dem Anime-Genre generell zu. Ich will gar nicht weiter darauf eingehen wie die dazugehörigen Mangas eingeteilt werden. Nur eines dazu: Obwohl die japanische Gesellschaft bekanntlich stark reglementiert ist, haben Mangas und dementsprechend auch Animes relative Narrenfreiheit. So ist Homosexualität ein Tabuthema in der japanischen Gesellschaft, in Mangas allerdings sind es gern gekaufte Geschichten. (Die schwulen Mangas zählen übrigens nicht, wie man erwarten würde, zu den „Jungs-Mangas“ sondern sind eher in Mangas für Mädchen zu finden. Wobei sich diese beiden Genres natürlich auch vermischen.)
Und so kommt es auch zu einem gewissen Gendersynkretismus. Oh Gott das ist so ein schlimmes Wort. Aber im Internet ist nichts zu finden das der Sache in etwa gerecht wird. Transgender passt in diesem Falle leider nicht ganz.

Lord Cob„Ein Beispiel gefällig? Ich hoffe doch.
Ich habe den Manga „Die Chroniken von Erdsee“, der ja auch sehr erfolgreich als Anime verfilmt wurde. Natürlich plane ich auch noch die Bücher von Ursula LeGuin zu lesen – nur so am Rande.
Wie dem auch sei: In dem Manga gibt es eine Figur namens Cob. Er/Sie hat lange Haare und trägt ein Kleid. Und es wird nicht so richtig klar ob es sich um einen Mann oder um eine Frau handelt. Aber das spielt für die Geschichte auch absolut keine Rolle, und so nahm die Figur in meinem Kopf einen Platz ein der irgendwie männlich und weiblich und geschlechtslos ist. Und mir ist aufgefallen das das vielen schwer fällt.
In dem Film, wollten die Produzenten das Publikum wohl nicht verwirren. Auf jeden Fall machen sie die Sache damit schlimmer. Cob sieht sehr weiblich aus, und hat noch dazu eine weibliche Stimme. Allerdings wird sie inkonsequenterweise LORD Cob genannt. Was eigentlich noch mehr verwirrt. Dabei wäre die einfachste Lösung für die deutsche Synchronisation gewesen die Figur ganz weiblich zu machen, obwohl das intolerant und unwahr ist. Aber so war ich verwirrt. Und wie gesagt: Ich kannte den Manga bereits.
Noch verwirrender wurde es als diese körperliche Frau mit dem männlichen Adelstitel sich verwandelte. Es kam zum Vorschein das die äußerliche Frau in Wirklichkeit ein Greis ist, der sich ewige Jugend bewahren will. Das ist für Kinder natürlich kein Stück verwirrend. Aber so muss es wohl sein. Die Filmemacher fühlen sich immer angehalten das Geschlecht genau festzulegen. Leider ist das nicht immer möglich wie das Beispiel zeigt.

Sailor Moon CharaktereNun also endlich zu „Sailor Moon“. Bei Sailor Moon gibt es einige Figuren die homosexuell sind. Kein Problem so weit. Die westlichen Medien trauen ihren Kindern allerdings nicht zu das zu verstehen und zu verarbeiten. Wie sonst kann man sich erklären das sich die seltsamsten Erklärungen finden lassen für allerhand eigentlich eindeutige Sachen.
So gibt es zum Beispiel 2 Sailor-Krieger (Sailor Neptun und Sailor Uranus) die offensichtlich lesbisch sind. Das Sailor Uranus dabei eher männlich aussieht wird von den westlichen Medien geschickt ausgenutzt. In den meisten Ländern werden sie einfach nur als enge Freunde dargestellt. Aber in anderen wird Sailor Uranus von einem Mann synchronisiert. Damit „verständlich“ wird wie die beiden eine Beziehung haben können, „obwohl“ sie doch Frauen sind. Offensichtlich kann die strenge japanische Gesellschaft damit umgehen, europäische und amerikanische Jugendliche und Kinder allerdings nicht.
Das geht noch weiter. Die Erklärungen sind teilweise sehr abstrus.
Bei den Sailor-Starlights, die aus einer anderen Galaxie kommen, wird es fast schon lustig. Im Manga sind es Frauen die sich im normalen Leben zur Tarnung als Männer verkleiden. Aber im Anime sind es auch rein physisch Männer. Zu Sailor-Kriegern verwandelt sind es aber offensichtlich Frauen. (Wozu bräuchten die auch ansonsten BH’s ?) Im japanischen Original sind sie einfach beides. Sie sind keine Hermaphroditen aber sie sind eben Männer die als Sailor-Krieger Frauen sind – ohne das sie während der Verwandlung eine Geschlechtsumwandlung bekommen. Diese Grenze im Gehirn ist nur klein und sollte von Kindern schnell überschritten werden. (Das Kanji-Zeichen für Ko – Teil ihrer japanischen Namen – kann sowohl männlich als weiblich sein.
Wenn man bedenkt: im Religionsunterricht wurde uns auch versucht beizubringen das Gott gleichzeitig drei was ist (Vater, Sohn und heiliger Geist) aber eigentlich nur eines ist. Wer den Gedanken hinkriegt muss DAS auch können.)

Zoisite und KunziteAber wie ging man in der westlichen Welt damit um? In einigen Ländern bekamen sie eine Geschlechtsumwandlung während der Verwandlung – das kleinste Übel weil es naheliegend ist. In anderen Ländern (z. B. den USA ) waren die Krieger in Wirklichkeit immer Frauen und tarnten sich bloß als Männer (wie im Manga) was natürlich auch bedeuten würde das einer der Krieger/innen der sich in Bunny verliebt hat lesbische Gefühle für sie hegt. So weit haben die Amerikaner wohl nicht gedacht oder es einfach herausgeschnitten – auch gängige Praxis.
In Italien, und das ist wirklich total abwegig, wurden die Sailorkrieger während der Verwandlung durch ihre Zwillingsschwestern ersetzt. Wer das jetzt abwegig findet hat Recht.
Derlei Beispiele sind unzählige zu finden. Auch Zoisite und Kunzite ( 2 von 3 Männern auf der bösen Seite der Macht) haben eine homosexuelle Beziehung. Zoisite wird kurzerhand zur Frau gemacht, obwohl das nicht dem japanischen Original entspricht. In Frankreich wird er einfach zu Kunzites Bruder gemacht.
Ebenso ist es bei „Fischauge“, ein Mitgleid des Amazonen-Trios, der eine weibliche Stimme bekommen hat und in einer Folge einen Mann verführen darf. „Sie“ ist allerdings ein Mann. Was, und das fidne ich gut, auch hierzulande nicht anders ist. Durch Anspielungen seiner Opfer und der anderen Amazonen wird das deutlich.

Also im Gender- Bereich war Sailor Moon auf jeden Fall bahnbrechend, auch wenn die westlichen Länder noch nicht bereit dafür waren. Und am Rande: Die USA sind so gar nicht bereit für wahrscheinlich alles was aus dem Ausland kommt. Denn in Amerika glaubte man diese Serie würde die Kinder so vor den Kopf stoßen, durch die ganzen japanische Traditionen die mitunter gezeigt werden. So werden Sushiröllchen zu Muffins, und japanische Schriftzeichen generell übermalt. Die Namen wurden nicht nur anglisiert, sondern gleich die ganze Handlung in die USA versetzt. Mehrere Folgen wurden zusammengeschnitten, einige ganz weggelassen, der japanische Soundtrack komplett ersetzt und so weiter.
Wahrscheinlich wissen die meisten nicht einmal warum auf so vielen Gegenständen in der Serie ein Hase abgebildet ist. Grund: Die Hauptfigur Bunny (im Deutschen schon ein Hinweis. Der amerikansiche Name lautet anders.) heißt in Wahrheit Tsukino Usagi was so viel bedeutet wie „Mondhase“.

Auch „Saber Rider“ war ein Anime das Tabus brach. Warum das? Nun, zum ersten wurden Szenen herausgeschnitten die man als anstößig ansah in den USA. So fielen alle Szenen dem Cuttermesser zum Opfer in denen Alkohol getrunken oder geraucht wurde. Story und Dialoge wurden komplett umgeschrieben, Wildwestelemente eingefügt und einige Folgen weggelassen.
Der Anführer in der Gruppe ist der Japaner Shinji Hikari. Aber man wollte die amerikanischen Kinder nicht vor den Kopf stoßen indem man einen Japaner zum Anführer machte. So wurde der Titelheld spontan zum Anführer gemacht. Aber durch diverse Szenen und Anspielungen fällt doch auf das er es nicht ist (Alle Entscheidungen müssen mit Hikari abgestimmt werden usw.)
Auch die japanische Flagge auf Hikaris Helm (weißer Helm mit rotem Punkt) wurde umgedeutet zu „Fireball“ seinem Namen in der amerikanischen Fassung.
Also auch die kulturelle Zensur hat zugeschlagen.

Buffy und SpikeNatürlich gibt es nicht nur solche Revolutionen die sich auf Grundmotive beziehen. So wurde zum Beispiel die Serie „Buffy – im Bann der Dämonen“ mit ihren Zuschauern nicht nur erwachsener sondern auch mutiger. Wurden in den ersten Staffeln noch Themen aufgegriffen wie „der erste Freund“ oder „Pickel und Periode“ ( – na gut so schlimm auch nicht J))) wurde in späteren Folgen genau auf den Tod und philosophische Betrachtungen darüber eingegangen.
Abgesehen davon hatte die Serie durch ihren Status als Jugendserie einen ziemlich unpassenden Sendeplatz. (Begründet wahrscheinlich auch durch die seltsame Synchronisatoon die nicht nur viele originelle und schenkelklopferische Dialoge zunichte machte, sondern der Serie auch einen sehr naiven Touch verlieh.
Manche erinnern sich vielleicht an die späteren ziemlich düsteren Staffeln die keine Ganze- Familien- Unterhaltung mehr war. So sei die Szene erwähnt wo Buffy mit ihren Freunden in ihren Stammclub geht und auf der Empore von Spike anal penetriert wird während sie auf ihre Freunde schaut und feststellt wie arg- und ahnungslos diese sind und darüber weint, weil sie ihre Probleme nicht mit ihnen teilen kann. (Gott sei Dank lief Buffy da schon zur Prime Time)
Auch wurde bei „Buffy“ viel experimentiert. Durch das „Magic“-Motiv also das durch Magie alles möglich wird wurde das natürlich noch begünstigt. Man erinnere an die Musical-Folge die neuartig war. Und man erinnere an die Folge in der in den 20 Minuten totales Schweigen herrscht.
Oder erwähnt sei auch die Folge die komplett ohne Soundtrack auskam, ohne seltsam anzumuten. Sie probierten einfach einmal etwas Neues.
(Wobei natürlich auch positiv anzumerken ist das Willows lesbische Beziehung zu Tara auch sehr schön umgesetzt wurde. Auch im prüden Amerika konnte also explizit so eine Liebe dargestellt werden – also so dass man es auch als Liebe erkennen konnte.

Auch wenn der Witz platt ist ich fand es so lustig:
Buffy und ihre Freunde werden dazu verdonnert die verwüstetet Schule aufzuräumen, obwohl sie nichts mit deren Verwüstung zu tun hatten. Dabei deutet der Rektor auf die zu reinigenden Spindtüren auf denen jemand ein „KISS ROCKS!“ Hinterlassen hat.
Willow fragt daraufhin verwundert: „Küsst Steine? Warum sollen wir denn Steine küssen?“

Ich hatte Bauchschmerzen vor Lachen…ja ja mein Humor.

Links:

Ein anderer Blogger über das Phänomen…
Sailor Moon bei Wiki

Introducing TV-Childhood

Ich habe vor kurzem die alten Serien meiner Kindheit wiederentdeckt. Und ich möchte hier ab und zu mal was dazu reinstellen.
Es ist einfach so: Die Kinderserien die ich damals noch mit meiner Schwester geschaut habe, die waren noch schön. Nicht wie heute dieses komische Pokémon-Kram-Zeug-was-weiß-ich.

Wahrscheinlich wird es nicht dabei bleiben. Es wird wohl auch die ein oder andere Filmszene geben….
Naja theoretisch kann es ja jeder selbst bei Youtube anschauen, aber irgendwie finde ich dass das diesen Blog komplettiert.
Denn ich habe sie damals ALLE gesehen. Ich habe mir eine Zeit lang nicht vorstellen können ohne „Sailor Moon“ und „Blossom“ zu leben (kam direkt nacheinander damals….:)))

(Ich glaube die Kinder von heute werden später ihre eigenen Srien auch für die ultimativen Kinderserien halten.)

Aber man kann eben wirklich beobachten wie bestimmte Serien sich bestimmte Sachen getraut haben, und das ist teilweise sehr interessant. Eine zentrale Rolle nehmen da natürlich Animés ein, aber dazu werde ich später einmal noch etwas schreiben. (Komisch ich schreib diesen Satz total oft, ohne wirklich auf das jeweilige Thema zurückzukommen – naja hauptsache du, liebe Leserin (also ich, liebe Lukrezia) vermisst nichts)

Im Übrigen habe ich mir „Georgie“ inzwischen auf DVD bestellt. Aber der Release wird immer weiter verschoben. Wundern tut mich das kein Stück. Denn die guten alten Animés auf eine DVD zu brennen, damit tun sich die Bosse der Zeichenstudios sehr schwer. Ich musste schon um „Sailor Moon“ kämpfen und das ist immerhin die erfolgreichste Animé-Serie außerhalb Japans.

Und wo ich schon einmal die Kategorie mit diesem Eintrag entjungfere, kann ich auch gleich mal mitteilen das ich „Peach Girl“ gesehen hab (55 Youtube-Clips mit englischen oder spanischen Untertiteln. Es macht sich also doch bezahlt…) und wieder anfange „Rock’n’Roll KIds zu sehen.
Aber auch da gilt: „Keine DVD-nur Youtube“….

Woran liegt das? Ich kenne so viele die ihre Sparsau kaputthauen würden um sich diese Serien ins Haus zu holen….?