Bookshops XI

Dieser hier steht in Dublin, und war unter Anderem eine Fundgrube für kleine Schätze von Lawrence Durell. Leider hat es fototechnisch nur zu diesem einen und insgesamt nur fünf gereicht. Beim nächsten Mal bleibt der Koffer für Bücher leer, damit das klar ist.

Der Verkäufer war so nett für dieses Foto seine Kasse zu schließen und es höchstselbst zu schießen. In der Hand: Meine Beute.

Die eine Klage

Wer die tiefste aller Wunden
Hat in Geist und Sinn empfunden
Bittrer Trennung Schmerz;
Wer geliebt was er verloren,
Lassen muss was er erkoren,
Das geliebte Herz,

Der versteht in Lust die Tränen
Und der Liebe ewig Sehnen
Eins in Zwei zu sein,
Eins im Andern sich zu finden,
Daß der Zweiheit Grenzen schwinden
Und des Daseins Pein.

Wer so ganz in Herz und Sinnen
Konnt‘ ein Wesen liebgewinnen
O! den tröstet’s nicht
Daß für Freuden, die verloren,
Neue werden neu geboren:
Jene sind’s doch nicht.

Das geliebte, süße Leben,
Dieses Nehmen und dies Geben,
Wort und Sinn und Blick,
Dieses Suchen und dies Finden,
Dieses Denken und Empfinden
Gibt kein Gott zurück.

Karoline von Günderode

Der größte Preis überhaupt, überall auf der Welt.

Zumindest dachte ich damals dass es der tollste Preis der Welt wäre. Und die Auswahlgremien waren quasi Gott. Denn niemals könnten sie sich irren. Sie zeichnen immer ganz intuitiv den aus der das Allerbeste vollbracht hat.
Tja, die Gedanken eines Kindes.
Aber die Faszination für den Preis ist geblieben. Und da ich ein Büchersuchti bin, hat er sich auf den Nobelpreis für Literatur fokussiert.

Jahr für Jahr bange und hoffe ich. Und Jahr für Jahr bin ich überrascht bis verstört.
Das Prozedere hinter dem Preis scheint klar zu sein. Literatur- und Linguistikprofessoren, ehemalige Preisträger und wichtige Institutionen wie die Ivy League geben Vorschläge ab. Aus diesen wird eine Longlist generiert, und aus dieser wiederum eine Shortlist. Alle Werke der Autoren auf dieser Shortlist müssen gelesen werden und daraus wird dann der Beste herausgefiltert.

Meinen sturen Glauben an die Integrität des Preises kann nichts erschüttern.
Warum nicht wirklich viele afrikanische Autoren ausgezeichnet werden?
Na ist doch klar. Weil die so unbekannt sind, dass sie nicht übersetzt werden und deshalb keiner in Stockholm diese Autoren kennt, oder überhaupt je von ihnen gehört hat.

Warum in den letzten Jahren die US-Amerikaner übergangen werden?
Na, der Sprecher der Akademie hat es doch gesagt. Die Amis sind immer zu sehr ihren Trends hinterher. Und das ist auch gar nicht diskriminierend oder so. Die Amis müssen sich eben mehr anstrengen.

Und warum die besten Autoren der Welt regelmäßig keine Sau kennt?
Auch ich kenne einige der Ausgezeichneten nicht. Aber das muss wohl an mir liegen. Das Reich-Ranicki noch nie etwas von Orhan Pamuk oder Le Clézio gelesen hat liegt daran dass er ein Ignorant ist. Und das man in meinem Literaturforum ebenfalls kaum einen der Preisträger kennt, liegt wohl daran dass sie hauptsächlich Mädchenromane lesen. So muss es sein. Auch die Redakteure englischer Tageszeitungen („Herta Who?“), und überhaupt aller Tageszeitungen (Elfriede Jelinek wurde mangels Bekanntheit fast nicht erwähnt in der europäischen Presse. Die Engländer würden wohl sagen: „Elfriede Who?“)

Auch widersprüchliche Preisvergaben wie die an Pearl S. Buck, ein literarisches Leichtgewicht, und dann wieder die Vergabe an Mario Vargas Llosa könnte ich erklären. Könnte. Will ich aber nicht. Und die Akademie offensichtlich auch nicht.
Naja, vielleicht in 50 Jahren.

Und warum Autoren den Preis gekriegt haben, die heute vergessen sind, und deren Namen nicht mehr im Buchhandel, sondern nur noch auf der Liste der Literaturpreisträger auftauchen, aber dafür Graham Greene, Leo Tolstoi, Franz Kafka, und J.R.R. Tolkien leer ausgingen – sicher gibt es auch dafür eine verdammt gute Erklärung. Alle außer dem Letzten waren die ewig Zweitplatzierten. Und der Letzte, der wurde wegen seiner „Herr der Ringe“- Reihe für unwürdig befunden.

Und obwohl all dies Grund zur Spekulation lässt, kann ich aus dem Kopf sagen in welchen Jahren der Nobelpreis für Literatur nicht vergeben wurde, kenne die Namen aller 12 Preisträgerinnen, und aller 8 deutschen Preisträger mit Jahr, und weiß auch dass Jean-Paul Sartre den Preis zwar 1964 abgelehnt hat, da ihn Preise korrumpieren würden, aber 11 Jahre später diskret anfragte ob er nicht das Preisgeld haben könne. Da Geld ja nicht korrumpiert ’ne?

Und jedes Jahr beteilige ich mich an den Spekulationen und durchforste Google nach neuen News. Jedes Jahr wundere ich mich erneut darüber dass Bob Dylan auf der Favoritenliste steht bis mir wieder einfällt dass er den Preis ja bekommen könnte. Er könnte ja als Kanadier durchgehen. Da hätte er ’ne reelle Chance.
Jedes Jahr weiß ich dass Thomas Pynchon, der Großartige, ihn nicht bekommen wird. Nicht nur weil er US-Amerikaner ist. Nein, schlimmer noch. Als Phantom der Literatur wird er wohl kaum auf der Preisverleihung auftauchen. Und die Blöße hat sich das Nobelkomittee die letzten Jahre schon oft genug gegeben. Bei Harold Pinter (der seine größten Erfolge in den 60er-Jahren hatte) und Doris Lessing (damals 88-jährig) war es der Gesundheitszustand. Bei Elfriede Jelinek die Angst vor Menschenmassen. Noch einer sollte sich da nicht einreihen. Das wäre ja schmachvoll.

Und obwohl ich weiß, dass die US-Amerikaner absichtlich übergangen werden. Und das obwohl sie WIRKLICH einige gute Schriftsteller hervorgebracht haben. Die Namen der Amis kumulieren dort schon. Cormac McCarthy, Thomas Pynchon, Philip Roth, Joyce Carol Oates, Don deLillo. Und alle warten sie seit Jahren, und haben seither ein Alter erreicht das ausschließt dass sie alle noch den Nobelpreis erhalten können. Und das nur weil die Amia über Amerika schreiben. Als wäre das ein Grund. Llosa schreibt doch auch über Südamerika, und Coetzee über die Apartheit in Südafrika. Ist das etwa nicht „zu isoliert“ und dem eigenen Land verhaftet?
Ich verstehe die Welt nicht mehr, aber ich gebe sie auch nicht auf. Dies soll als ein Plädoyer für die amerikanische Literatur gelesen werden. Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass eines Tages doch noch ein Amerikaner den Literaturolymp besteigt. Auch wenn die Amerikaner schon sehr viele Literaturnobelpreise gewonnen haben (10,5 von 108 Preisträgern) gilt hier: Ehre wem Ehre gebürt.

Ist es nicht seltsam, dass ein bevölkerungsarmes Land wie Frankreich die meisten Nobelpreise aufzuweisen hat (13,5) und ein Land wie China keinen einzigen bekommen hat. (Gao Xingjang hat ihn für Frankreich gewonnen, was zu Verwicklungen geführt hat.) Bei 1,3 Milliarden Menschen muss doch ein guter Schriftsteller dabei sein oder? Sollte man meinen – Kommunismus hin oder her.
Ich bin ja schon froh, wenn ich den diesjährigen Nobelpreisträger kenne. Aber dazu brauche ich ja nur die Wetten bei Ladbrokes zu beobachten. Wenige Stunden vor der Vergabe rutscht der Gewinner ja wie durch Zauberhand ziemlich hoch in der Favoritenliste. Also abwarten und Tee trinken.
Und Daumen drücken für Thomas Pynchon.

Ich habe nur Zeit für ein kurzes „Yippieh“

Eigentlich wollte ich ja meinen nächsten, also diesen. Blogeintrag um das Thema Beschneidung drehen lassen.
Vielleicht mache ich das auch später noch…

Aber zuerst sind erste Male dran.
Ich habe nämlich heute das allererste Mal in meinem Leben gewettet. Also so richtig. Mit Geldeinsatz bei einem großen Wettbüro. Ladbrokes bietet jedes Jahr Wetten an, um auf den diesjährigen Literaturnobelpreisträger zu tippen. Und jedes jahr nehme ich mir auf’s neue vor 10€ auf Thomas Pynchon zu setzen. Dieses Jahr habe ich es wirklich gemacht.
Das war so aufregend. Und wenn ich gewinne, bin ich 210€ reicher.
Natürlich wird es nicht so kommen. Das ich nämlich auf Thomas Pynchon gesetzt habe, hat ideelle Gründe und hat nichts damit zu tun dass ich ihm Gewinnchancen ausrechne.
Oder wie mein Honigapfel ausdrücken würde: „Da kann mer das Jeld och bei Hans in Gulli schmeißn.“

Grund: Thomas Pynchon ist US-Amerikaner. Und die Schweden haben es in den letzten Jahren nicht so mit den Amis. Auf der Shortlist stehen schon seit vielen Jahren US-Amerikaner an der Spitze. Aber laut Nobelpreisjury sind die wohl zu eingenommen von ihrer Massenkultur. (Das war fast ein Zitat.)
Außerdem ist Pynchon ja ein Phantom, von dem es seit Jahrzehnten keine neuen Bilder mehr gibt. Und ein Typ wie Pynchon taucht dann nicht einfach ganz öffentlich bei so einer Zeremonie auf. Auch das wissen die Nobel-Juroren nicht unbedingt zu schätzen. Die waren ja schon vergrätzt als Elfriede Jelinek 2004 wegen ihrer Angst vor Menschenmassen den Preis nicht persönlich entgegen nahm. Harold Pinter (2005) und Doris Lessing (2007) konnten aus gesundheitlichen Gründen nicht kommen.
Die Blöße geben die sich so schnell wohl nicht wieder.

Aber ich verliere den Faden.
Das andere erste Mal hat mir mein Schatz vor gerade 10 Minuten beschert. (Hey Moment, das klingt seltsam.) Ich werde nämlich in 2 Wochen zur Frankfurter Buchmesse fahren. Meine erste Buchmesse! Und ich freue mich riesig drauf.
Der Fotoapparat wird wohl nicht stillstehen wenn Cees Nooteboom, Martin Walser, Tim Mälzer und andere aufkreuzen.

„Shades of Grey“ – Du bist scheiße

Mein Artikel heute befasst sich mit dem unfassbaren Grauen. Ein Grauen dass einen überall hinverfolgt. Es geht um den Geist der vergangenen Weihnacht, um einen unbesiegbaren Dämon.
Manch einer ahnt es vielleicht, es geht um „Shades of Grey“ von E.L. James.

Zunächst als Internetroman erschienen, hat sich dieses Geschreibsel auf leere Buchseiten und dann in unsere Augen und Hirne geschlichen.
Die Geschichte dürfte bekannt sein: Junge Frau trifft älteren Mann der auf SM steht und macht mit. Oh sorry, das war wohl ein Spoiler. Aber was soll ich tun wenn sich die Handlung in einen Satz packen lässt? Nicht mehr in Sätzen schreiben?

Heute war ich jedenfalls in meiner Lieblings-Hugidubi-Filiale und da war es. Und es war nicht einfach Da oder Hier, sondern überall.
Es gab kein Durchkommen ohne an mindestens 4 Stapeln vorbeizulaufen. Ihr glaubt mir nicht? Ich soll leicht übertreiben um meinen Punkt zu machen? Neeeeee.
Schaut selbst.

1.Stapel

2.Stapel

3.Stapel

4.Stapel

Und jetzt sprecht frei:
Habe ich übertrieben? Muss das echt sein?

Versteht mich nicht falsch. Langzeit-Leser dieses Blogs wissen dass ich eine kleine Kampfemanze bin. Und dennoch habe ich keinerlei Problem mit dem Thema des Buches. Die Menschen sind verschieden, Pack schlägt sich, Pack verträgt sich, C’est la vie, Jeder soll nach seiner Facon glücklich werden, ist mir egal. Sucht euch etwas davon aus.
Aber Twilight für Erwachsene? Sowas wird echt gelesen? Sex sells also immer noch? In Zeiten in denen Untersuchungen längst bewiesen haben, dass sexy beworbene Produkte nicht mehr Absatz bringen?

Das Buch ist seicht und anspruchslos, und der Erfolg schockt mich. Aber vielleicht haben die Leser dieses Buches auch einfach resigniert als sie es kauften. Denn egal wo sie sich hindrehten im Buchladen: Es war da! Es war überall. Wie ein Schandmahl, dass sie auslachte weil es wusste, dass sie doch nachgeben würden. Eines Tages. Und aus einem Akt der Verzweiflung heraus, geschah das Unvermeidliche. Eine weiterer Kauf. Anders kann ich mir das aggressive Bewerben durch Hugendubel nicht erklären, und die Verkaufszahlen schon gleich gar nicht.

Bookshop IX

Osiander - Tübingen

Einer der ältesten Buchläden in Tübingen. Und ein oder zwei Balken darin könnten auch tatsächlich noch aus dieser Zeit stammen.

Zurzeit habe ich mir aber wieder ein Buchembargo auferlegt, weil ich echt zu viele habe.
Aktueller Stand: 1056 Bücher (ohne GEO-Ausgaben und Comicbuchsammlung)

Zu Hause angekommen

Endlich habe ich alle (naja ca. 98%) meiner Bücher hier in Stuttgart.
Es fühlt sich wirklich toll an. Ich laufe durch die Wohnung und es ist wie in der alten Heimat. Die Bücher stehen überall bis fast Hüfthöhe herum.
Man kommt sich förmlich belesen vor.
Nun gut, damals standen sie rum weil kein Platz da war um sie zu verstauen, hier stehen sie rum weil ich mit diesem schnellen Büchersegen gar nicht gerechnet habe und noch nicht einmal ein Bücherregal gekauft habe.

Aber es ist trotzdem toll und Stuggi wird mit jedem Tag mehr mein zu Hause. Zumindest für vorerst.
Wartet’s nur ab bis die in einem Regal stehen, da gehen euch die Augen über. Gut, uns gehen die Augen über. Vielleicht auch nur mir. Und vielleicht nicht einmal mir, weil es mir hier im Chaos eigentlich ganz gut gefällt. Ich wette ich könnte Leute in diesen Bücherwald schicken die erst Jahre später wieder herausfinden und dann von ihren Abenteuern erzählen – und natürlich ein Buch darüber schreiben.
Vielleicht stellt man aufgrund MEINER Wohung auch fest, dass man in bedruckten Blättern ertrinken kann. Und man findet Wasser Bücherleichen mit Papier in der Lunge, die schon ganz aufgedunsen sind – so wie Elvis nur irgendwie blau um die Wangen. Vielleicht sollte ich aber einfach nur die Wege zum Balkon und zur Küche ausbauen. Hinweisschilder könnte ich basteln. Ich bin mir nicht sicher ob Kreuzungen nötig sind. Wenn ja, dann müssten sie wohl nicht mehrspurig sein. Aber wissen kann man das ja nie. Der Durchgangsverkehr ist stark und wenn es passiert ist, ist es zu spät.

Soviel zu meiner Zustandsmeldung. Ach ja und hier schon einmal die Ankündigung dass ich dieses Jahr eventuell nicht zum Bloggeburtstag hier sein werde. Da ich in Australien verweilen werde zu Weihnachten. Schade eigentlich, denn schließlich wird Lukrezia das Herz dieses Jahr 5 Jahre alt. Und in Anbetracht der meisten Blogs dieses Hosts, ist das schon Greisenalter. Ich bin sozusagen eine Veteranin. Nun ja, wenn man Blogleichen nicht mitzählt.

Düdeldü

„Gegen den Tag“ von Thomas Pynchon – und ich muss wirklich sagen: Respect, Alter!

Zuerst veröffentlicht am 27.10.2010 um 19:44

And the Nobel Price goes to…..

Gestern wurde endlich wieder der Nobelpreis für Literatur verliehen. Wer mich kennt weiß dass ich die Verleihung jedes Jahr verfolge. Nun ja, nicht die Verleihung selbst aber doch zumindest die Bekanntgabe. Aus irgendeinem Grund ist der Nobelpreis für Literatur für mich immer noch die höchste Auszeichnung die es gibt für Schriftsteller auf diesem Planeten.

Und gestern wurde nun Mario Vargas Llosa zum diesjährigen Preisträger erkoren.
Wer die Asuwahlkriterien kennt weiß dass es gar keine Fehlentscheidungen geben kann, denn ein Jahr lang mach sich ein Gremium aus insgesamt Hunderten von Menschen nur Gedanken darum wer der nächste Preisträger wird.

Und was für mich auch immer interessant ist sind die internationalen Stimmen die jedes Mal dazu veröffentlicht werden. Also wie international darauf reagiert wird.

Ein paar Stimmen zu Llosa.

So wurde zum Beispiel auf Elfriede Jelinek vor ein paar Jahren ziemlich verhalten reagiert, da die Verleihung an sie eine Riesenüberraschung war und fast niemand sie international kannte. Llosa hat den Preis gewiss verdient. Noch dazu wo er doch schon seit Jahren als Favorit gehjandelt wird.
Ich will aber ehrlich gesagt Thomas Pynchon als Preisträger sehen.

Irgendwann schreibe ich mal einen Artikel über den Literaturnobelpreis und was ich darüber zu wissen glaube.
Fakt ist: Ich kenne mich ein bisschen aus und kann die Preisträger der letzten 20 Jahre mehr oder weniger sicher benennen und die deutschen Preisträger natürlich erst recht. Wanna bet?

Zuerst veröffentlicht am 08.10.2010 um 13:50

No-Read-Land East

Etwas ist wirklich bewunderswert an den Schwaben und überhaupt am gemeinen Wessi.

Während „Drüben“ das Lesen von Büchern, besonders in der Öffentlichkeit, etwas seltenes war – gehört es hier einfach zum täglichen Leben dazu.

Vor einiger Zeit habe ich noch darüber nachgedacht eine eigene Kategorie aufzumachen nur für die Fressen die mich auf das Lesen angesprochen haben (und ich meine das wirklich nur nett) aber seit ich hier bin ist diese Idee in die ewigen Ideengründe eingegangen, sie atmet nicht mehr, begrabt sie denn sie ist tot.
Fast jeder holt hier zu jeder sich bietenden nGelegenheit ein Buch heraus und liest es.

Ich war früher etwas besonderes wenn ich im Park oder in der Schule saß und las, und ehrlich gesagt die wenigsten hatten Verständnis dafür. Ich habe meistens eher dumme Sprüche geerntet und würde für eine Langweilerin gehalten.
Aber hier steigt man in einen Zug ein (da besonders) und meistens lesen ALLE. Manchmal durrchsetzt von 1-2 Ausnahmen.

Über die Qualität der Bücher lässt sich sicherlich streiten. Quantenphysik in der Moderne ist meist eher weniger vertreten, dafür mehr Nicolas Sparks und Nora Roberts – naja man kann nicht alles haben.
Aber die Leute lesen. Immerhin.

Zuerst veröffentlicht am 11.09.2010 um 16:20