Sarah’s Hochzeit

Ich habe einfach einmal versucht ein paar der Dublin-Bilder zu bearbeiten und zu einem Album zusammenzustellen. Das Auf das Ergebnis bin ich schon ein bisschen stolz, muss ich sagen…

Sarah's Wedding

Leider funzt das bei WordPress nicht so gut. Deswegen einfach ein Bild klicken und anschauen. Das war mein erster Versuch eine Story bei Photobucket zu erstellen.

Bookshops XI

Dieser hier steht in Dublin, und war unter Anderem eine Fundgrube für kleine Schätze von Lawrence Durell. Leider hat es fototechnisch nur zu diesem einen und insgesamt nur fünf gereicht. Beim nächsten Mal bleibt der Koffer für Bücher leer, damit das klar ist.

Der Verkäufer war so nett für dieses Foto seine Kasse zu schließen und es höchstselbst zu schießen. In der Hand: Meine Beute.

blubb blubb blubb

Ich habe es leider erst jetzt geschafft wieder zu posten.
Leider hat uns das Hochwasser doch erreicht. Und weg isses auch schon wieder. Zumindest bei uns.
Beängstigend war es trotzdem. So hoch ist es noch nie gewesen seit ich lebe. Ich habe noch nie erlebt dass mein Heimatdorf von der Außenwelt komplett abgeschnitten war – also noch mehr als sonst.

Zur Erklärung: Alles Wasser auf den Bildern gehört da nicht hin. Außer das letzte Bild. Das war die Saale, die aber normalerweise nicht mal halb so breit ist.
Das vorletzte Bild (also das 4.) zeigt den einzigen Weg in und aus dem Dorf.
Die Autos standen alle vor dem Dorf – imposanter Anblick übrigens.

Das Wasser ist jetzt zwar weg, aber dafür wird die Welt um uns herum jetzt gelb. Das Getreide fault weg und beginnt übel zu riechen. Ich schätze man kann es nicht einmal frühzeitig mähen und an eine Biogasanlage verkaufen oder so. Der Boden der Felder steht ja noch unter Wasser, auch wenn die Ähren oben herausragen.

( © der Fotos: Die hiesige Bloggerin)

Stuttgarter Weihnachtsmarkt

Wir waren heute auf dem Weihnachtsmarkt, und haben tolles Porzellan gekauft. Und was ich natürlich sofort fotografisch festhalten musste: Endlich gibt es eine Tasse mit meinem Namen drauf. Danach suche ich inzwischen seit 26 Jahren. Bis heute abend vergeblich.

Der Weihnachtsmarkt ist wirklich toll. Nur die Diebesbande die uns über 400€ abgeknöpft hat den Abend getrübt, und das halbrohe Schweinesteak natürlich.
Die Polizei hat nur wissend abgewunken. Wir waren an dem Abend bei Weitem nicht die ersten die sich wegen Diebstahls auf dem Weihnachtsmarkt bei Ihnen meldeten.

Angriff der Monsterschnitzel

Onkel Otto’s Schnitzelparadies. Ein Ort von dem ich glaubte dass es ihn nicht wirklich gäbe.
Warum?
Nun, als ich die Adresse in’s Navi eingab ahnte ich noch nicht wo die Maschine unseren guten Hirsch hinsteuerte.
In kleine dunkle Straßen sind wir eingebogen, die nur für Anlieger frei waren. Eng waren die Gassen, und dann auch noch von parkenden Autos gesäumt. Kaum kamen wir an diesen vorbei, reihten sich Vereinsheime und Schrebergärten aneinander. Alles verlassen, weil da oben Wintereinbruch angesagt war. 15 cm Schnee.
Und als ich schon dachte dass uns das Navi nur zu dem Ort bringt an dem der Server steht – da sahen wir einen goldenen Strahlenkranz. „Onkel Otto“ stand da in hell erleuchteten Lettern. Dunkle Wege führten zwischen verschneiten Tischen, altertümlichen Farmwerkzeugen und stillgelegten Brunnen hindurch. Und dann saßen wir da. Schon die dunklen verschlungenen Wege hätte uns eine Warnung sein sollen. Wer setzt ein Schnitzelparadies schon in die düstere Einöde?
Und dann – das Grauen. Wir wurden von massiven Schnitzeln angegeriffen. 2 beschäftigten sich mit meinem Honigapfel, und eines nahm es mit mir auf. Wir unterlagen beide haushoch.

Solche Schnitzel gibt es. Und die waren einzig und allein für meinen Honigapfel.
Ich wollte eigentlich nur ein kleines Schnitzel mit Pilzen. Aber „klein“ kennt „Onkel Otto“ nicht. Es gab kein Pardon. Ich hatte ein Schnitzel dass einem von Honigapfel’s gleichkam. Die fürsorgliche Kellnerin hat mir nach wenigen Bissen schon Papiertüten zum Einpacken hingelegt. Aber auch mein Honigapfel hatte größere Augen als sein Magen vertrug.

Was soll ich sagen? Wir waren noch am nächsten Morgen satt.
Ich habe den Kampf aufgegeben und mein Restschnitzel dem Müll übereignet.

Was ich mich allerdings frage:
Warum macht so ein Laden einen All-you-can-eat-Tag. Kein Mensch verträgt mehr als ein Schnitzel – mit Beilagen.