Automatik

(Ein paar schöne Ideen zum selbermachen.)–>off topic

Und ein erstes Mal dass ich vor ein paar Tagen erlebt habe. Ich bin das erste Mal mit einem Automatikauto gefahren.
Und ich kann nur sagen: Ich will meine schöne Gangschaltung zurück! Bis jetzt habe ich immer noch das Gefühl schalten zu müssen und muss mich zwingen nicht ständig die Hand an den Schalthebel zu legen.

Außerdem sollte man sich merken dass man mit dem Gasfuß (re.) bremst und nicht mit dem linken Fuß, der praktisch die ganze Zeit tatenlos daneben steht. Weil man mit dem einfach gar kein Gefühl für die Bremse hat. Man ist eben die Kupplung gewöhnt und tritt deswegen die Bremse immer gleich durch.

Ich bin für Gangschaltung.

Und gleich gar nicht käme ich klar wenn die Schaltung, wie in den USA, am Lenkrad angebracht ist.
Ich fände es gut wenn es Sportwagen nur mit Schaltung gäbe, so dass auch wirklich nur die „Könner“ sie fahren können. Außerdem hat es so etwas ursprüngliches, altmodisches an sich, was zu den renommierten Marken passen würde.

Düdeldü

Eiweißshakes und Fett

Ein weiterer populärer Irrtum gehört aufgeklärt.
Und wer wäre dafür besser geeignet als ICH.
Als Rocky-Gucker ist mir da schon vor längerem etwas aufgefallen. Nämlich dass sich Rocky im ersten Teil von seinem Schwager viel Fleisch besorgt. Und diese eiweißreiche Ernährung soll gewissermaßen Teil des Trainings sein.

Dabei braucht man als Sportler nicht mehr Fleisch (Eiweiß) oder Kalorien als Andere.

Wo der Köprer sein Eiweiß herbekommt ist diesem völlig egal. Ob man es durch Joghurt, Fisch oder Fleisch bekommt spielt gar keine Rolle. Ist das Eiweiß erst einmal umgebaut worden im Körper, in Muskelmasse zum Beispiel, kann man eh nicht mehr feststellen wo es einmal herkam.

Und es ist auch eine Mär dass ein Sportler extra viel davon braucht. In unserer täglichen Nahrung ist genug für einen Bürohengst, und auch genug für einen Leistungssportler. Was der Leistungssportler an „Mehr“ benötigt ist so unwesentlich und minimal dass man dafür keine 4 Koteletts extra verdrücken muss.

Und wer über die Maßen an Eiweiß zu sich nimmt bei dem passiert Folgendes:
Er wird fett.
Und das gilt für den Bürohengst, die Krankenschwester und den Extremsportler.
Glaubt also den Highschoolfilmen nicht in denen gezeigt wird dass die Footballspieler gefühlte 4000kcal pro Mahlzeit zu sich nehmen – am liebsten in Form von Junk Food.

Und wo wir gerade beim Aufräumen mit alten Vorurteilen sind: Wenn eine Frau schwanger ist sollte sie nicht „für 2“ essen. Eine einzelne Portion reicht durchaus für den erwachsenen Menschen und für das Menschlein darin. Für 2 zu essen sorgt für folgenden Effekt:
Sie wird fett.
Deswegen sollte man in der Schwangerschaft zwar zulegen (das Baby wiegt ja auch was), aber 20 kg sind nicht normal.

Also liebe Männer, ich möchte schließen mit dem Zitat meines alten Fitnessstudio-Typen:

Eiweißshakes? Geh nach Hause und iss ein Steak. Davon wirst du wenigstens satt.

Bei mir hat das sowieso nie geklappt. Der Shake sollte eine Mahlzeit ersetzen. Aber nach 300ml Shake hatte ich immer noch Knast und habe zu Hause gefuttert. So kann das nichts werden.

„Ich war Kaiser von China“ von Pu Yi

Zuerst veröffentlicht am 07.04.2012 um 18:47

Dickhäuter

Wieder einmal wird ein oft zitierter Irrtum in diesem Blog aufgegriffen und zum Wohle der Bildung richtig gestellt.
Schießlich habe ich auch einen Bildungsauftrag zu erfüllen.

Elefanten sind keine Dickhäuter!

Die Haut eines Elefanten ist insgesamt 2-4cm dick. Das mag viel klingen. Ist es aber gar nicht. Vor allem wenn man bedenkt dass diese Haut, außer der äußeren Hormschicht, sehr gut durchblutet ist. Elefanten sind damit sogar äußerst druckempfindlich.

Zum Vergleich: Die menschliche Haut ist bis zu 6mm dick. Je nachdem an welcher Stelle des Körpers sie sich befindet. (Alle Hautschichten zusammengenommen versteht sich).
Diese Angabe ist allerdings ohne Gewähr. Denn es war hinreichend schwierig eine realistische Zahl zu bekommne. Die Angaben im I-Net reichen von 0,05mm bis zu 6cm. (Wenn man von der Armoberseite 6cm abschneidet und von der Armunterseite 6 cm abschneidet, was ja angeblich alles Haut ist, dann bleiben bei mir -7 cm. Und in diesem Negativbereich sind dann Knochen, Muskeln, Sehnen und Nerven oder was?)

Es trifft auch NICHT zu dass die Rüsseltiere durch ihren großen Strohhalm trinken. Sie trinken MIT ihrem großen Strohhalm. Sie saugen Wasser ein und spritzen es sich dann in den Mund. (Und ich will jetzt keine schmutzigen Witze hören.).

Wieder einmal hat das Herz die Welt gerettet durch das Verbreiten von Wissen und Weisheit. Verbreitet es schnell.

Das Foto ist von einem anderen Blog namens Masema

„Die Wette – 42 000 km, 2 Männer, 1 Globus, kein Flugzeug“ von Steve Hely und Vali Chandrasekaran

Zuerst veröffentlicht am 01.12.2011 um 18:47

Am Rande des Wadis

In einer Wüste kann man leicht verdursten

Stimmt nicht. Wieder mal ein populärer Irrtum der den Eingangscode in die westliche Zivilisation geknackt hat.

Tatsächlich sind bis jetzt viel mehr Menschen in der Sahara ertrunken als verdurstet. Wenn, ich betone WENN, einmal ein Regen in der Sahara niedergeht dann ist der so heftig dass man – sollte man sich in einem Tal aufhalten – schnellstmöglich fliehen sollte.
An einem Wochenende 1995 sind schon mal 300 Urlauber ertrunken. Und solche wolkenbruchartigen Regen gehen auch lokal sehr begrenzt hernieder. Jemand der 10km entfernt steht bekommt rein gar nichts davon mit

Ich zititere an dieser Stelle ein Geographiebuch, dessen Darstellung ich ehrlich gesagt aber für etwas übertrieben halte:

Es kann vorkommen dass man am Rande eines seit Jahren ausgetrocknetetn Wadis steht und plötzlich ein Brausen vernimmt, das rasch zu einem gurgelnden Donner. […] Plötzlich erblickt man eine 2m hohe Wasserwand, die aus einer Biegung des Wadis herausschießt. Schon steht man am Rande eines entfesselten Wildflusses, der alles mit sich reißt.“

Quelle: H.-G. Kranke/ L. Rother (Hrsg.): Terra – Erdkunde 7, Stuttgart 1985, Geo-Spezial: Sahara, 1992; J. Wetzel (Hrsg.): Seydlitz – Geographie 3, Hannover 1995; „Hunderte Urlauber ertranken in der marokkanischen Wüste“, Badische Neueste Nachrichten, 21.8. 1995.</small/

Der Kunstmensch

Diesmal gehen wir in der Rubrik „Berühmte Irrtümer“ etwas in Richtung Literatur. Mary Shelleys Roman „Frankenstein“ ist ein Klassiker der Weltliteratur und wurde oft genug verfilmt. Und obwohl man ein Buch erst zur Weltliteratur zählt wenn es nicht nur gut sondern auch vielgelesen ist, und obwohl man davon ausgehen kann dass die Meisten schon einmal eine der Verfilmungen gesehen haben, die es wie Sand am Strand gibt. (Den Vergleich Sand am Meer finde ich höchst unpassend wenn man doch bedenkt dass die wenigsten Strände mit Sand versehen sind, sondern mit Steinen oder gar Klippen.)

Und obwohl dieses Werk sich hoher Bekanntheit rfreut gibt es immer noch den Irrglauben.

Frankenstein war ein Monster.

Das war er natürlich nicht. Frankenstein war lediglich der Erschaffer des Kunstmenschen, ein durchaus attraktiver Student der Universität Ingolstadt. Sein Kunstmensch, der oft das Attribut Monster trägt, hatte keinen Namen.
Nun ja, er hatte schon einen in seinem früheren Leben, bevor er von Frankenstein wiederauferweckt wurde. Aber in seinem zweiten Leben besaß er keinen.
Dies ist auch als Sinbild zu verstehen. Er war so ungeliebt dass ihm nicht einmal sein eines Elternteil einen Namen zukommen ließ.

Mit dem Wort Monster sollte man dabei vorsichtig umgehen. Gerade in einer Zeit wo sie Möglichkeiten die Frankenstein ausschöpft nicht mehr im Bereich des völlig Unmöglichen liegen, zumindest aber im Bereich des Denkbaren.

Wie dem auch sei….Ich habe nicht damit gerechnet dass dieses Missverständnis noch existiert aber die Unterhaltung mit ein paar Bekannten hat mich eines besseren belehrt….

Ach ja und: „Die Kreatur“ mit Donald Sutherland, eine Verfilmung des Stoffes ist bemerkenswert uninspiriert, also nicht das was ich empfehlen würde.

Hypnos…..wenn das ein Irrtum ist…..

Ich habe wieder einen weit verbreiteten berühmten Irrtum gefunden. Obwohl der mir irgendwie bekannt vorlam – also vielleicht denken das die Menschen gar nicht.

Der Mensch braucht 8 Stunden Schlaf!

Stimmt nicht! Jeder Mensch braucht unterschiedlich viel Schlaf. Thomas Alva Edison hat zum Beispiel nur 4 Stunden Schlaf gebraucht.
Manche brauchen sogar 10 oder 11 Stunden pro Nacht.
In unserem Gencode steht schon festgeschrieben wieviel wir brauchen. Wenn wir weniger schlafen – und das dauerhaft – werden wir krank. Ganz einfach.

(Quelle: aus „Das Geheimnis des Schlafs“ von A. Borbély)

Das Gift in uns

Ja und wieder ein Märchen aus der Realität oder was wir als diese bezeichnen würden.

Die moderne Strahlenbelastung ist nicht vor allem Menschenwerk.

Nein nicht der Mensch bringt sich durch die Radioaktive Strahlung um sondern die Natur will uns offensichtlich auf solch perfide Weise los werden.
Schließlich ist im Großteil des irdenen Gesteins Radon untergebracht, das ja bekanntlich auch radioaktiv ist. Zusammen mit anderen Strahlern von der Erde selbst belastet es uns jährlich mit 50 Milliram. Die kosmische Strahlung tut mit 30 Milliram ihr Übriges.
Außerdem schlägt noch Kalium mit 30 Milliram pro Jahr zu Buche.
Und die hinterhältige Radioaktivität schleicht sich sogar in unseren Körper, da Kalium ein lebenswichtiges Mineral ist von dem wir täglich ca. 2g zu uns nehmen müssen.

Wer es schätzt den Namen dessen zu kennen, was ihn tötet – hier eine Liste von kaliumhaltigen Lebensmitteln: Pilze, Bananen, Bohnen, Chillies, Käse, Spinat und Kartoffeln.

Und um zum niederstreckendsten Argument zu kommen.
Leute die in der Nähe eines Atomkraftwerkes leben sind gerade einmal 1 Milliram Strahlung pro Jahr ausgesetzt….

Was nicht heißen soll dass ich Wert drauf legen würde neben so einem Teil zu wohnen…

Aber ist doch mal wieder interessant wie fehlgeleitet die Medien doch oft mit ihrer Panikmache sind.

Die Freiheit die die Welt erleuchtet

Ich bin heute wieder unterwegs als rasende Reporterin die die Makel der Welt in Form von populären Irrtümern aufdeckt.

Kommen wir heute zu einem düsteren Kapitel der Weltgeschichte: Amerika.
Nun nicht wirklich. Es geht um die Freiheitsstatue und da diese ein Geschenk der Franzosen war geht es eigentlich um internationale Beziehungen.
Aber um nun zum Punkt zu kommen:
Die Freiheitsstatue steht nicht in New York.
Grausam aber wahr.

Sie steht nicht auf dem Boden New Yorks weder der Stadt noch (logischerweise) des Staates.
Sie gehört zu New Jersey.

Und um gleich mit noch einem Vorurteil aufzuräumen.

Die Freiheitsstatue heißt nicht „Statue of Liberty“.
Sondern „Liberty enlightening the World“.
So wieder etwas hellsichtige Intelligencia in diese trübe, von Dmmheit und Aberglauben geprägte Welt geschafft.

Immer dran denken: Rumänien ist überall.

Ein Fast-Irrtum oder so

Der Mount Everest ist nicht der höchste Berg der Welt.

Dies ist er nur vom Meeresspiegel aus gesehen….aber da der Meeresspiegel schwankt ist dieser kein guter Ansatzpunkt.
Zu einem Zeitpunkt kann er auf der Welt über 100 Meter schwanken, und das is ne ganze Menge.

Wenn man den Erdmittelpunkt als Ansatzstelle nimmt sieht das alles schon ganz anders aus.
Da ist der Cimborazo der höchste Berg der Erde. Allerdings spielt dieser auch unfair. Er ist nämlich viel näher am Äquator als der Mount Everest und da die Erde nicht perfekt rund ist sondern abgeplattet ist der Äquator auch weiter vom Erdmittelpunkt entfernt als die Pole….

Wenn man allerdings überlegt wie hoch der Berg ist vom festen Umland bis zum Gipfel dann gewinnt der Mouna Loa auf Hawai.

Und wenn man wiederrum von der Masse ausgeht aus der ein Berg besteht, also weniger die Größe beachtet, als viel mehr das Volumen, dann gewinnt der Kilimandscharo in Afrika.

Wir haben viele Gewinner. Es kommt nun nur drauf welches Kriterium ihr am Bedeutendsten findet.

Und ja, ich gebe es zu, das groß Geschriebene ist etwas reißerisch. Schließlich hat der Everst auch einmal gewonnen.

Mord und Totschlag

Die meisten Morde gibt es nicht in den USA

Auch wenn einige (ja, auch ich) das gern glauben würden. Aber die meisten Morde geschehen auf den Bahamas. Zumindest auf die Bevölkerungszahl gerechnet.

Die Zahl die bei „Bowling for Columbine“ genannt wird, ist natürlich sinnlos weil sie gar keine Relation hat. Ich meine, der Vatikan hat nicht einmal so viele Einwohner, geschweige denn so viele Mordfälle.

Also auf eine Million Einwohner gerechnet geschehen auf den Bahamas 500 Morde, in den USA allerdings nur 100.
In Deutschland sind es übrigens nur 10. Also kein Grund ein Bollwerk um sein Haus zu bauen….

Quelle: „Salvage Operation“ The Economist 7.5. 1994