Die Suche nach dem heiligen Souvenir

2009 August 19
von sonnemohn

Seit gestern bin ich aus Wesenberg zurück und ich kann nur sagen: Ich bin wunderbar erholt.

Das heilige Buch das leider nicht meines istLeiser habe ich ab etwa der Hälfte des Urlaubs festgestellt dass ich viel zu wenig Lesematerial mitgenommen habe. Als „Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär“ von Walter Moers und „Die Bücherdiebin“ von Markus Zusak ausgelesen waren hatte ich nur noch 1 dünnes Büchlein für 2 Tage und die Rückfahrt. Also beschlossen ich und meine Begleitung in die Stadt zu gehen und mir ein dickes und gutes Buch zu besorgen.
Die Suche nach dem heiligen Buch stellte sich als schwieriger heraus als wir zunächst annahmen. Rebellierende Kleidungsstücke und das Fehlen eines Buchladens erschwerten unsere Suche unnötig. Also tigerten wir durch die dunklen Ecken Wesenbergs als wir plötzlich vor einer Kirche standen. Wir gingen hinein – nur so zum Spaß – und sahen, sauber in einer Reihe aufgestellt, einen Haufen Bücher die ZUM MITNEHMEN waren. Das war ein Wink des Schicksals. Ich stürzte mich natürlich sofort auf die Auswahl. Aber oh je, es war nicht das heilige Buch darunter. Meine Freundin allerdings fand das erhoffte Souvenir.

Besagte BuchtUnverrichteter Dinge gingen wir wieder zurück. „Der Orpheus von Paris“ und „Der Tag ist in die Nacht verliebt“ standen mir alle nicht an. Und die dringende Suche nach dem heiligen Buch (das es allein schon gewesen wäre weil wir es unverhoffter Weise in einer Kirche gefunden haben) wurde zu der verzweifelten Suche nach dem heiligen Souvenir.

Am letzten Tag dann sollte es endlich doch sein. Das Schicksal war mir hold. Wir saßen in einer Bucht und genossen den Sonnenuntergang als meine (sonst eher sehr spießige) Freundin den Vorschlag machte sich auszuziehen und nackt im Sonnenuntergang baden zu gehen. Das war zwar ein Scherz aber mir darf man solche Flöhe wirklich nicht ins Ohr setzen. Und da ich noch eine Erinnerung brauchte konnte ich sie breitschlagen was ich ehrlich gesagt gar nicht erwartet hätte.

JackenkampfGesagt! Getan! Wir zogen uns aus und liefen ins warme Wasser. Die Sonne verschwand gerade am Horizont hinter ein paar Baumwipfeln und alles wurde nur noch zu Silhouette. Im Wasser sah man durch den Lichteinfall jede kleine Welle sich ganz weit fortpflanzen. Bis zur Hüfte waren wir im Wasser als ich direkt in ein Blitzlicht schaute.
Ich musste natürlich schnell handeln. Reflexartig zog ich meine Freundin mit mir während ich schrie: „Schleife raus hier!“ Da haben uns doch echt ein paar Idioten fotografiert vielleicht sogar gefilmt. Natürlich habe ich die Übeltäter zuerst gesehen und uns gerettet.
Mit etwas Pech steht unser Souvenir bald auf Youtube…..

Und hier noch ein Bild von unserem Strandausblick – tatsächlich in deutschen Landen.

Zuerst veröffentlicht am: 17.08.2009 um 11:28

Ab in den Westen

2009 August 19
von sonnemohn

Letzten Dienstag schrieb ich mit einer Freundin über ihr nächstes Urlaubsziel. Die irische Seenplatte. Ich entgegnete dass ich seit Jahren liebend gern einmal die mecklemburgische Seenplatte sehen würde. Einen Tag später rief eine andere Freundin an und fragte mich ob ich ab Montag nicht zufällig Zeit hätte sie eben dorthin zu begleiten.
(Ich sagte natürlich „Ja!“)

Nun bat ich meine Freun (also die Erste) sich mit mir über meinen millionenschweren Traummann zu unterhalten der sich Hals über Kopf in mich verlieben würde. Du kannst ja nie wissen was deine Freunde so für Fähigkeiten in sich verbergen.
Leider wünchte sie mir dass ich diese große Liebe am 10. 10. 2010 treffen würde. Ich muss mich also noch gedulden.

Ergo 1. Morgen in einem Jahr und einem Monat wird hier ein Post über meinen Traummann stehen.

Ergo 2. Ab morgen bin ich auf Urlaub.

Düdeldü

Edit:
Mir fällt gerade ein dass ich ja zum ersten Mal jemanden brauche der meine Schätze für mich pflegt.

Zuerst veröffentlicht am: 09.08.2009 um 20:18

Ein irischer Landausflug…

2009 August 19
von sonnemohn

Mal wieder konnte ich nicht ins Internet. Meine Erfahrungen mit der Telekom muss ich ach irgendwann einmal niederschreiben. Sie würden Bände füllen. Bände voller Hass. Aber das soll nicht das Thema dieses Beitrags sein sondern nur die Erklärung dafür wieso ch so lange nicht mehr geschrieben habe. Zurück melde ich mich mit einem Gastbeitrag von Irish Sarah aus Dublin:

Ein irischer Landausflug…

Mein irischer Verlobter und ich beschlossen ein paar deutsche Freunde von mir zu besuchen. Meine Freunde, die aus dem gleichen Ort in Deutschland kommen wie ich selber, nämlich Naumburg. Also habe ich mir eines Freitag nachmittags das Auto von Arbeit geborgt, einen 13 Jahre alten Toyota, der allerdings absolut keine Anzeichen von Power aufweist. Also machten wir uns auf den Weg nach Clarecastle in County Clare. Die Strecke würde ich auf deutschem Autobahn und Straßennetz mit drei Stunden berechnen, wobei allerdings in Irland es fast sechs Stunden dauerte bis wir im Westen Irlands endlich ankamen, da es in Irland nur eine Autobahn gibt außerhalb von Dublin, die ins Landesinnere führt, nachdem diese Autobahn in Portlaoise (Portliesch gesprochen) aufhörte, kämpften wir uns die nächsten vier Stunden durch die Counties Offaly und Tipperary hinter Traktoren und Mähdreschern, Rentnern und Hundert Jahre alten Autos.

Wenn man in Irland aufs Land fährt, dann muss man eines verstehen. In Irland werden Leute, die auf dem Land leben als Culchies bezeichnet und eigentlich ist alles was nicht zu Großraum Dublin, Limerick, Galway oder Shannon gehört the countryside. In Irland besteht eine, ich würde es nicht als Feindschaft sondern Hassliebe zwischen den Landleuten und den Stadtleuten, diese beiden Gruppen ärgern und verklapsen sich konstant und eigentlich immer wenn sie sich sehen.

Nach einer Odyssee von fast sechs Stunden erreichten wir endlich unser Ziel, wir bestellten uns etwas beim Chinesen und genossen den restlichen Abend mit Alkohol und viel, viel Gelächter. Als wir am Samstag morgen die Augen öffneten hörten wir wie der Regen auf unser Dachfenster prasselte, nach einen guten Frühstück was in Irland aus bacon, baked beans, hashbrowns, sausages, mushrooms und toast besteht, beschlossen wir uns für das Barbecue am Abend bei den Nachbarn einzudecken, denn wenn man in Irland irgendwo eingeladen ist, dann bringt man seinen eigenen Alkohol mit. Als wir unser Auto mit Dubliner Kennzeichen wieder vorm Haus parkten wurde es neugierig beäugt von jedem der vorbeifuhr, denn wir sind ja Leute aus der großen Stadt. Immer wenn du in einen Shop irgendwo gehst gucken dich die Leute an, weil du einen Dubliner Akzent hast, der dich genau zuordnet.

Am Abend liefen wir zu den Nachbarn und genossen unser Barbecue in strömenden Regen unter einen überdachten Carport, was hier keinen stört, denn wir sind das gewöhnt in Irland. Mindestens 25 Kinder aller Altersklassen rennen auf dem Rasen herum, barfuss und kurz bekleidet, denn hier ist Sommer und deswegen muss man sich auch kurz anziehen, egal wie viel Grad draußen sind. Die Themen schwanken zwischen katholischen Schulen, dem harten aufwachsen auf dem Land und wie arm die Leute waren damals…Zwischendurch wird immer wieder bemerkt, dass ich einen ganz dollen Dubliner Dialekt bekommen habe…ach ja die Iren sind schon ein ganz nettes Völkchen… sind jedem wärmstens zu empfehlen…

Zuerst veröffentlicht am: 04.08.2009 um 16:09

Zuckzurück-Blume

2009 August 19
von sonnemohn

Ich bin ja so aufgeregt. Ich beginne heute damit ein neues Leben heranzuzüchten.
Ich habe heute 2 Pflanzen gepflanzt und hoffe inständig dass sie mir gedeihen. Ich mache so etwas offen gestanden das erste Mal in meinem Leben.

Ich habe natürlich schon oft Topfpflanzen zum Geburtstag gekriegt. Aber die zähle nicht. Die sind nämlich schon groß in den meisten Fällen.
Und abgesehen davon, habe ich mit meinem schwarzen Daumen die seltene Fähigkeit trotz fachgerechter Pflege jede Pflanze in die nicht vorhandenen Knie zu zwingen.

Aber ich gebe nicht auf und habe die Samen angepflanzt die ich neulich als Extra zu einer Pombär-Packung dazubekam. Es ist eine Zuckzurück-Pflanze – so der Pombär-Name der Pflanze.

In Wirklichkeit handelt es sich um eine Mimosa Pudica also diese hier:

Ehrlich gesagt sieht die nicht besonders pflegeleicht aus. Aber ich werde mich bemühen und jeden Tag gut auf die Erde einreden die jetzt in 2 Töpfen in meinem Zimmer steht.

© Das Mimosa-Bild gehört mir nicht sondern stammt von der Seite www.leserre.it

Ich habe mich gerade noch weiter informiert. Das ist sogar ein tropisches Gewächst. Laut eines Kommentators sind sie sehr schwer zu ziehen. Im Netz steht aber dass sie sehr anspruchslos und robust sind. Außerdem sind sie kaum im Handel erhältlich.
Sie wird übrigens in Deutschland Berühr-mich-nicht genannt, was ich einen sehr schönen Namen finde.

Zuerst veröffentlicht am: 24.07.2009 um 15:34

Ganz praktisch…

2009 August 19
von sonnemohn

Hiermit melde ich mich von meiner 10-tägigen Blogpause zurück. Ich hatte einfach den Kopf so voll dass ich jedes Mal wenn ich dachte etwas wäre bloggenswert sogleich dachte: „Ach das machst du danach.“ Nach was?

Nach meinem praktischen Examen dass ich soeben hinter mich gebracht habe.
Es war ganz gut. Meine Mentorin sieht mich so zwischen 2 und 3. Damit bin ich ja schon zufrieden. Ich war sehr sehr gut vorbereitet. Nur nicht auf meinen kleinen Zwischenfall.
Um heute nicht in die Verlegenheit zu kommen meinen Pflegepatienten rasieren zu müssen habe ich das gestern übernommen.
Blöderweise war der Rasierer so scharf dass ich ihm eine Wunde zugefügt habe die noch heute sehr stark blutet und etwa alle 2 Stunden einen neuen Verband nötig macht, da der Alte ständig durchblutet.
Ich wette du, lieber Leser, lachst gerade . Aber zeitlich war das natürlich absolut nicht eingeplant.

Ich war tierisch aufgeregt weil die Anforderungen so verdammt hoch sind. Aber ich habe es überlebt. Ich hatte schon Befürchtungen es geht mir wie einer ehemaligen Klassenkameradin, die heute Pornos dreht (kein Witz!) und die einfach nicht zur Prüfung gegangen ist weil sie solche Angst davor hatte.

Zuerst veröffentlicht am: 22.07.2009 um 11:23

Neumod’sches Zeuch

2009 August 19
von sonnemohn

Ich tue mich immer schwer damit über persönliche Begebenheiten zu schreiben da meine Familie großen Wert darauf legt dass nichts nach außen dringt. Der Schein muss gewahrt werden ist da wo ich herkomme nicht nur eine leere Phrase sondern Teil des täglichen Lebens. Das geschieht zum Leidwesen dieses Blogs da ich unendlich viele lustige und ernste Begebenheiten schildern könnte aber nicht darf.

Deswegen würde ich auch gelyncht werden wenn meine Familie erfahren würde dass ich diese kleine Episode hier erzähle. Bitte erwartet nicht zu viel. Es ist nicht schockierend, es spielt sich einfach nur in unserem Haus ab und ist deswegen schon zu persönlich.

***
Wir saßen zu Mittag und das Gesprächsthema war das Chorkonzert das demnächst hier stanttfinden wird. In #Nachbarort# findet jedes Jahr eine Singewoche statt und die Jugendlichen die teilnehmen beehren unsere Kirche danach mit einer Kostprobe ihres Könnens. Das ist jedes Jahr ein Riesending in unserem Dorf.
Wie dem auch sei, gibt es natürlich auch Flyer die zu diesem Megaevent einladen. Und der Pfarrer gibt den Prototyp des Flyers meinen Großeltern mit der Bitte ihn zu vervielfältigen. Und meine Großeltern können einem so wichtigen Mann wie einem Pfarrer doch keine Bitte abschlagen und versprechen es. Und das obwohl sie keinen Kopierer besitzen. Blöd das.
Natürlich dachten sie sofort an uns und das wir (meine Schwester und ich) diesen Auftrag ausführen würden.
So etwas kam schon häufiger vor (also dass sie Kirchenaufträge annahmen die sie nicht erfüllen konnten wie zum Beispiel das Verteilen von Briefen im GANZEN Dorf obwohl sie schlecht zu Fuß sind.)

Und ich muss gestehen dass ich bei so etwas nicht sehr diplomatisch bin und „Nein“ gesagt habe. Meine Großeltern waren natürlich wütend aber vielleicht kennt jemand den Spruch „Gib einem Bettler keinen Fisch, sondern lehre ihn zu fischen damit er nie wieder Hunger leiden muss.“ Nach diesem Motto gehe ich vor. Natürlich dürfen meine Großeltern unseren Scanner/Kopierer/Drucker usw. benutzen. Ich zeige ihnen wie es funktioniert und sie führen es dann aus. Aber genau das wollen sie natürlich nicht. Alte Leute haben nämlich diese Marotte dass sie nichts Neues mehr lernen wollen. Wer mit 70 Jahren sagt:“Ach das lerne ich jetzt auch nicht mehr in meinem Alter.“ gehört zurechtgewiesen. Wenn man noch ca. 20 Jahre lebt lohnt es sich sehr wohl noch. Und an jeder Volkshochschule werden heutzutage Kurse für Senioren angeboten.
Nun sie wollten also nicht lernen diesen einen Kopierknopf zu drücken also hatten sie Pech. Wie gesagt ich bin bei so etwas auch nicht besonders diplomatisch.

Meine Schwester ist da schon ganz anders gestrickt. Die versucht jedem alles recht zu machen (normalerweise nicht im Negativen) und verspach ihnen zu helfen. Diese Hilfe wird natürlich darauf hinauslaufen dass sie ihr die Kopie geben und meine Schwester die ganze Arbeit machen darf. Noch dazu hatten meine Großeltern kein Ohr für ihre Bedenken da ich sie kurz vorher so vor den Kopf gestoßen habe. Sie wollen den Flyer nämlich in Gelb (A4-Größe) und schwarzer Schrift. Wir haben allerdings kein gelbes Papier auf Vorrat. Und wenn unser Drucker die ganzen A4-Blätter erst gelb anmalen muss dann ist die Farbpatrone im Drucker nach 4 Blättern alle. Da meine Großeltern aber auch nicht wissen wo sie gelbes Papier kaufen können ist das jetzt sozusagen unser Problem. Also nicht meines, ich fühle mich kein bisschen verantwortlich, aber das meiner Schwester. Und das ärgert mich schon wieder weil es eigentlich eben NICHT ihr Problem ist.
So ist es aber generell. Angefangen an dem Punkt wenn meine Oma mich nach englischen Begriffen fragt um ihr Kreuzworträtsel zu lösen oder bei Günther Jauch zu glänzen aber auf keinen Fall Englisch lernen will – nur so für sich selbst.
Bis zu dem Punkt wo mein Opa bei „Kunst und Krempel“ ein Wertgegenstand vorstellen wollte. Die Anmeldung war nur per E-mail möglich und er will partout nicht lernen wie man eine Email versendet. Das sollen andere für ihn machen.
So geht das aber nicht. Auch dafür gibt es Seniorenkurse.

Nachtrag:
Für meinen Vorschlag doch in einen Copyshop zu gehen habe ich viele böse Blicke und noch mehr böse Kommentare geerntet. ‘Was dor Bauer net kennt, frissdor nich’ wie man bei uns sagt. Meine Großeltern waren noch nie in einem Copyshop. Damit fällt das also auch flach.

Zuerst veröffentlicht am: 12.07.2009 um 11:28

Der Fluch der auf dem 7. Juli lastet

2009 August 19
von sonnemohn

Morgen ist es wieder so weit. Neben Weihnachten gibt es noch eine andere schlimme Zeit im Jahr. Den 7. Juli.

Jedes Jahr freue ich mich vom 8. Juli auf den nächsten 7. Juli. Diese Freude hält ungefähr bis Ende Juni an. Denn bereits da zeichnet sich ab was für ein Tag der 7. Juli wird. Probleme in jedem Lebensbereich kommen crescendo-artig zusammen um ihren Gipfel im 7. Juli zu finden.
Meine einzigen depressiven Phasen im Jahr sind die Weihnachtsphase und ihr ahnt es sicherlich: Mein Geburtstag.

Ich freue mich jedes Jahr so dolle drauf. Ich benutze das Wort „dolle“ sehr bewusst. Denn ich freue mich wie ein kleines Kind im Toys’R'Us. Und ich bin jedes Jahr deprimiert über den Ausgang dieses Tages. Es kann kein Zufall sein dass Tanklaster an 7. Julis in Eisdielen rasen und Flugzeige abstürzen. Syd Barrett und Rudi Carell sind an 7. Julis gestorben. Wann wurden die Srengsätze in der Londoner U-Bahn 2005 gezündet. Es war nicht am 6. Juli und nicht am 8. Juli. Nein die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen.

Jeder kann endlos Beispiele bei Wikipedia nachschlagen. Und wahrscheinlich gilt das auch für jedes andere Datum. Aber ich hab einfach im Urin dass auf dem 7. Juli ein Fluch liegt. Denkt an meine Worte.

Ein deprimierter Gruß von Lukrezia

Zuerst veröffentlicht am: 06.07.2009 um 23.05

Ich bin wieder da….noch immer ein Star

2009 August 19
von sonnemohn

Ich kann nicht glauben dass ich das schreibe aber die Telekom hat echt fix gearbeitet. Ich habe nach einer Woche wieder Internet.

Meine letzte Prüfung habe ich letzten Freitag über die Bühne gebracht. (Das stelle sich jetzt jeder einmal bildlich vor). Es war ganz okay.
Ich werde wohl in keiner der Prüfungen eine 1 haben aber ich werde bestehen. Dafür steht nächsten Montag wieder eine Übung an.

Ansonsten gebe ich mich erst einmal mit meinem vorläufigen Zeugnis zufrieden dass ziemlich gut ausgefallen ist. Man kann es auf jeden Fall herzeigen und das werde ich auch – jedem potentiellen Arbeitsgeber nämlich den ich im Internet so auftreiben kann.
Nächste Woche kommt mehr.

Düdeldü

Zuerst veröffentlicht am: 02.07.2009 um 23.53

Abschied auf Zeit

2009 August 19
von sonnemohn

Gestern hatte ich mein erstes schriftliches Examen. Lief so mittelprächtig. Hauptthema war die Lunge. Damit hatte ich gerechnet. Konnte aber dennoch das ein oder andere nicht beantworten.
Heute bei meiner zweiten schriftlichen Examensprüfung war das Hauptthema Dickdarmkrebs. Das lief, trotz ein paar kleinen Lücken, wohl auch ganz gut.
Morgen kommt nun die letzte Prüfung.
Und ganz nebenbei ist ja auch noch Kirschfest bei uns in der Stadt.

Ich melde mich ansonsten erst einmal auf unbestimmte Zeit hier ab. Also keine richtige Abmeldung. Ich werde lediglich nicht mehr schreiben können.
Bei uns funktioniert das Internet nicht mehr. Erst muss ein Bautrupp anrücken und alles bei uns aufmachen und rausreißen und wieder einpflanzen. Da wir dazu bei der Telekom angerufen haben rechne ich mit dem nächsten Blogeintrag so um Weihnachten.:)
Ich musste schon Freunde anpumpen bei ihnen bloggen zu dürfen. Vielleicht überrascht mich die Telekom auch und ich haue schon im Juli wieder in Antigone’s Tasten.

Düdeldü

Zuerst veröffentlicht am: 25.06.2009 um 21.55

Lesestoff

2009 Juni 22
von sonnemohn

Wen es interessiert was ich mir zur Zeit so zu Gemüte führe oder wer einfach nur gut unterhalten werden will der sollte sein eigenes Gemüt mit Folgendem füttern:

Zunächst einmal ein Blog von einem Amerikaner der in Deutschland lebt und versucht dem Amerikaner zu erklären wie man hier besteht. Nothing for Ungood Und alle englischen Artikel sind für Crissi Astrid auch noch auf Deutsch übersetzt.

Danach eine englischsprachige Seite über seltsame Landkarten. Von der Bierlandkarte Amerikas bis zur Weltkarte aus Schuhe ist alles vertreten. Strange Maps

Desweiteren haben wir bei Garfield minus Garfield einen Blog der sich der subversiven Aufagbe verschrieben hat Garfield aus seinen Comics zu verbannen. Der ganze Rest bleibt aber stehen. Durch die stoisch langweilige Miene von Garfields Herrchen ist das aber irgendwie dennoch witzig. Manchmal aber auch einfach nur herrlich sinnfrei.

Der Blog eines Assistenzarztes ist aber auch nicht zu verachten. Manches sollte sich der gemeine Patient wohl einmal zu Herzen nehmen.

Und in der nicht-virtuellen Welt lese ich gerade „Darwin – Abenteuer des Lebens“ von Jürgen Neffe. Sehr zu empfehlen!